Von Silver-Backs und anderen Märchenwesen – das braucht ein agiles Team um erfolgreich zu sein

Wer schon einmal in agilen Teams gearbeitet hat, der weiß, wie wichtig es ist, dass nicht nur die agile Vorgehensweise von einzelnen Personen verstanden und gelebt. Vielmehr ist das Team der entscheidende Faktor, der über Erfolg und Misserfolg eines agilen Projektes entscheiden kann. Wenn das Team nicht als solches funktioniert und zusammenarbeitet, dann können noch so viele Dailys, Plannings und Reviews durchgeführt werden. Das Projekt wird es immer schwer haben die erwünschten Fortschritte zu zeigen, die man sich von einem agilen Ansatz versprochen hat.

Es sind die Menschen im Team, die eng zusammenarbeiten müssen, sich gegenseitig ergänzen und unterstützen sollten, damit ein Team produktiv arbeiten kann. Für Teammitglieder, die frisch aus der Wasserfall-Welt kommen und ohne Vorwarnung in den agilen Ozean geworfen werden, kann diese neue Art der Zusammenarbeit zu Irritationen führen und ein Team und damit ein ganzes Projekt ins wanken bringen.

Um ein Team direkt auf den agilen Kurs zu bringen ist sicherlich Erfahrung eine Eigenschaft, die nur schwer zu ersetzen ist. Aber nicht nur erfahren Agilisten sind in der Lage erfolgreich in einem agilen Team zu arbeiten. Auch agile Neulinge können direkt durchstarten. Die Mischung machts! Wir sehen die Erfolgsfaktor eines performanten, agilen Teams in der Teamzusammensetzung und dem Team-Onboarding. Wenn die richtigen Menschen, in der richtigen Art und Weise zusammengeführt werden, dann steht dem erfolgreichen Projektverlauf nicht mehr viel im Wege.

Wir bezeichnen den agilen Leitwolf im Projekt gerne als den „Silver-Back“, der im Team die agile Orientierung gibt und auch Missstände direkt identifizieren und ausräumen kann. In unserem Vortrag möchten wir verschiede Modelle für den Einsatz eines „Silver-Backs“ geben und zeigen, wie das Team durch das Tuckman-Phasenmodell mittels Forming-Storming-Norming-Performing im Projekteinsatz gezielt zum Erfolg geführt werden kann und den entscheidenden Wettbewerbsvorteil auch gegenüber dem Kunden verdeutlichen kann. Denn Team steht im agilen Projekt nicht für den alt hergebrachten Ausdruck „Toll, ein anderer machts“, sondern wird vielmehr zum „Träger einer agilen Macht“.

Was lernen die Zuhörer*innen in dem Vortrag?

Bei unserem Vortrag können die Zuhörer*innen den Einsatz des Tuckman-Phasenmodells im agilen Umfeld kennen lernen. Der Durchlauf der Teamfindungsphasen Forming-Storming-Norming-Performing sollte bei jedem Setup eines agilen Teams Berücksichtigung finden, um ein Bewusstsein für die menschlichen Komponenten im agilen Arbeiten im Fokus zu behalten.
Darüber hinaus können die Zuhörer*innen anhand von verschiedenen Einsatzbeispielen der Rolle des sogenannten „Silver-Backs“ Inspirationen für die Gesta

Julia Pongratz
Julia Pongratz

arbeitet und lebt seit 2015 nach agilen Prinzipien; führt im Unternehmen S&N Invent das Team Scrum Master; hat in Projekten als...


Kai Braunert
Kai Braunert

hat agiles Arbeiten bei S&N Invent implementiert; Business Unit Director für Agile Software Solutions bei S&N Invent; Arbeitet als...

45 Minuten Vortrag

Fortgeschritten
Zeit

18:00-18:45
29. Juni

Themengebiet

Teamzusammensetzung


Raum

Raum "Wien/Athen"


ID

Mo1.1

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