Mit emotionalem Gespür die unüberwindbaren Knoten der Transformation lösen

Dieser Vortrag ist für all diejenigen, die in ihrer Transformation gerade durchhängen, die Lust verloren haben weiterzumachen, sich handlungsunfähig fühlen. Unsere Psyche arbeitet in solchen Fällen leider nicht immer für uns: So mancher Knoten im Kopf begleitet uns Menschen während wir versuchen Abteilungen oder ganze Organisationen zu verändern: „Wir können das nicht“, „Das ist nicht zu schaffen“ oder „Die anderen werden uns auslachen“. Oft sieht man den Aufwand gar nicht, man spürt ihn nur. Manchmal sind die Dinge leichter, als man denkt - oft aber auch schwerer, als ursprünglich angenommen. In manchen Transformationen hat man das Gefühl, dass mit jedem Schritt und Nachbohren bei einzelnen Themen der Umfang und die Komplexität größer werden.

Doch menschliches Gespür und Emotionen finden in unserer Arbeitswelt immer noch viel zu wenig Raum. Emotionen werden tabuisiert, da diese als Schwäche wahrgenommen werden. Unsicherheit? Darf nicht da sein! Unrealistische Erwartungen, grenzenloser Optimismus, strategische Vortäuschung falscher Tatsachen, zu hohe Komplexität, fehlende Fachkompetenz – und viele verdeckte Spielregeln. Wie soll man darin bestehen können? – All das führt im Alltag einer Transformation nicht selten zu handfesten, psychischen Belastungen.

Oft wendet man gerade dann verbissen die etablierten Methoden klassischer Organisationsentwicklung an, weil sie Sicherheit dort versprechen, wo es allerdings gar keine gibt. Doch normale, menschliche Hürden und Schwierigkeiten finden keinen Platz in den Methoden. So manche Methode wird als Allheilmittel betrachtet. Wenn Profis sie vorstellen, dann wirken diese oft grandios. Dabei zeigen solche Vorstellungen mehr die Qualität des Profis als die Qualität der Methoden. Nicht selten führen Erfolgsmethoden nicht in die Umsetzung, sondern bedingt durch menschliche Knoten im Kopf sogar völlig zum Stillstand.

Dieser Vortrag bietet Einblicke in die völlig normalen, menschlichen Schwierigkeiten bei agilen und digitalen Transformationen und bietet Anregungen für stressreduzierende und wertschätzende Gedankenmuster. Erst wenn die innere Haltung und Achtsamkeit gestärkt wird, kommen wir zu förderlichen Strukturen und selbstorganisierten Teams. Wichtig ist eine gewisse Experimentierfreudigkeit, und dazu gehört Mut und ein Gefühl der Selbstwirksamkeit. Genau hierzu teilt die Referentin persönliche, tiefgreifende Geschichten aus verschiedenen Transformationen.

Was lernen die Zuhörer*innen in dem Vortrag?

Die Zuhörer verstehen, warum das vermeintlich logische manchmal schwer in der Umsetzung ist. Selbstsicht, Selbstwirksamkeit werden durch Inspiration und Praxiswissen verstärkt.

Miriam Sasse
Miriam Sasse

Dr.-Ing. Miriam Sasse fokussierte sich nach ihrem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens und der Psychologie auf die Selbstoptimierung...

45 Minuten Vortrag

Fortgeschritten
Zeit

14:10-14:55
01. Juli

Themengebiet

Erfahrungsberichte


Raum

Raum "Madrid"


ID

Mi1.4

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