Retrospektiven - zu wichtig, um sie Amateuren zu überlassen

Viele Teams scrummen, kanbanen oder haben ihren Weg gefunden, agil zu arbeiten. Nun steckt das wahre Potential in der kontinuierlichen Verbesserung.

Doch wie sehen in vielen Teams die Retrospektiven aus? Immer gleich, langweilig, schwerfällig. Das schlappe Ergebnis: wenige Effekte, fehlender Glaube in die selbstbestimmte Veränderung, Retro-Verdruss. In vielen Fällen sind es unzureichende Fähigkeiten des Moderators. In den gängigen Scrum Master Trainings wird und kann das Thema nicht umfassend geschult werden.

Und wie steht es mit den Teams? Woher wissen sie, was so eine Retro bezweckt und warum da so komische Spielchen gemachen werden? Auch hier ist man oft in einer Wüste. Es gibt viele gute Webseiten, die einen Retro-Moderator unterstützen können. Oft traut sich der Moderator nicht, mal etwas „Verrücktes“ auszuprobieren – auch dem Team geschuldet, dass sich wenig offen zeigt.

Wir haben bei 1&1 ein Retro-Moderatoren-Training aufgesetzt und schon rund 70 Moderatoren fortgebildet. Neben einem eintägigen Basismodul bieten wir 4 halbtägige Aufbaumodule an, zwischen denen jeder in seinen Retros üben kann und in denen wir reflektieren aber auch am methodischen Wissen weiterarbeiten.

Ebenso bieten wir Retro-Kurztrainings für Teams an, in denen sie in 90 Minuten erfahren, was hinter ihrem kontinuierlichen Verbesserungsprozess so alles steckt.

Dieser Vortrag stellt sowohl die Komponenten unserer Retro-Moderatoren-Ausbildung als auch die Komponenten des Team-Trainings vor.

Reiner Kühn, 1&1

Reiner Kühn, 1&1

20. März 2019

11:40 - 12:25

Einsteiger

 

Reiner Kühn, 1&1Reiner Kühn ist als Agile Coach, Trainer und Katalysator bei 1&1 tätig. In über fünf Jahren hat er viele Teams begleitet und ist ein geschätzter Austauschpartner nicht nur in agilen Methoden. Reiner ist Gründer und Mit-Organisator der Limited WIP Society Karlsruhe (Kanban User Group).

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