Agenda der Transform to Agile

GTWS 1 GTWS 2 Raum Rom Raum Paris
09:00 09:00 - 17:00 Uhr

GTWS 1 OpenSpace Agility - Mit Freiraum und Transparenz zur echten agilen Organisation

Joachim Pfeffer und Dr. Miriam Sasse
09:00 - 17:00 Uhr

GTWS 2 Erfolgskriterien für agile Teams - die 5Cs

Thomas Lahnthaler und Thomas Kayer, GROUNDWORK
Begrüßung und Eröffnung der Transform to Agile
09:10 Eröffnungskeynote Stop your Agile Transformation! Now!

Daniel Dubbel, DB Systel GmbH und Oliver Zilken, REWE digital GmbH
10:10 Kaffeepause und Besuch der Ausstellung
Anwendervorträge Management
10:40 Di1.1 Transformation eines mittelständischen Unternehmens

Christian Müller, proagile.de und Peter Vollmar, Lindig Fördertechnik GmbH
Di2.1 Der verborgene Schatz agiler Herausforderungen

Silvia Hagen, flowdays
11:25 Zeit für Raumwechsel
11:35 Di1.2 Autonom, agil und cross-funktional: Die Höhen und Tiefen einer drastischen Unternehmensveränderung

Malte Beck, Die Kartenmacherei GmbH
Di2.2 Agile agil einführen

Philipp Diebold, Baglistein GmbH
12:20 Mittagspause / Lunch Buffet & Besuch der Ausstellung
13:30 GTWS 1 OpenSpace Agility - Mit Freiraum und Transparenz zur echten agilen Organisation

Joachim Pfeffer und Dr. Miriam Sasse
GTWS 2 Erfolgskriterien für agile Teams - die 5Cs

Thomas Lahnthaler und Thomas Kayer, GROUNDWORK
Di1.3 Eine wahre Geschichte - Eine Bank wird agil!

Karina Laffrenzen, Hanseatic Bank GmbH & Co KG und Winald Kasch, OrgaNeo GmbH
Di2.3 Agile Transformation – Die Suche nach dem Heiligen Gral

Andreas Meurer, Pentasys AG
14:15 Zeit für Raumwechsel
14:25 Di1.4 Arbeiten ohne klassischen Chef: die DB Systel auf dem Weg in die Selbstorganisation

Ingo Sauer, DB Systel GmbH
Di2.4 Was man bei der agilen Transformation von meinen Erfahrungen bei der Feuerwehr lernen kann

Ron Jatzkowski, Teamprove GmbH
15:10 Kaffeepause und Besuch der Ausstellung
15:40 Abendkeynote Agil ist nicht genug

Frank Düsterbeck, Kurswechsel Unternehmensberatung GmbH
16:40 Warum Up
17:30 Open Space Agile Transformation

20:30 Get Together
Raum Rom Raum Paris Raum Madrid Raum Wien/Athen
09:00 Begrüßung und Eröffnung der Transform to Agile
09:10 Elevator Pitch
09:15 Keynote Ihr individueller Weg zur agilen Organisation – mit Freiraum und Transparenz

Joachim Pfeffer und Dr. Miriam Sasse
10:15 Kaffeepause und Besuch der Ausstellung
Agile digitale Transformation Erfahrungsberichte Ein kritischer Blick... Kurzworkshops
10:45 M1.1 Agile Organisation als Voraussetzung oder Folge der Digitalisierung?

Dominic Lindner, FAU Erlangen-Nürnberg
M2.1 Your skills are so soft - Agiles Mindset statt Methodenzwang

Steffen Hartmann, Mayflower GmbH
M3.1 Was wollt ihr eigentlich? Wir sind doch agil ! (eingemauert?)

Peter Schnell, Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe GmbH und Kurt Jäger, KEGON AG
M4.1 Kurzworkshop: Sketchnotes: Basics

Juliane Pilster, TRUMPF Werkzeugmaschinen GmbH + Co. KG
11:30 Zeit für Raumwechsel
11:40 M1.2 2 in 1 Transformation: Erst Agilisierung oder Digitalisierung...? Beides!

Sebastian Straube, dgroup (Part of Accenture Consulting)
M2.2 Retrospektiven - zu wichtig, um sie Amateuren zu überlassen

Reiner Kühn, 1&1
M3.2 From bad beats to the right BEAT - Stolpersteine in agilen Transformationen

Phillipp Pichler und Andreas Mitter, BearingPoint Technology GmbH
12:25 Mittagspause / Lunch Buffet & Besuch der Ausstellung
13:30 M1.3 Mit dem neuen Standard AgileDS auf der Reise zu agilen digitalen Services!

Dieter Strasser, Viable Projects GmbH
M2.3 Vorbild Spotify - Herausforderungen einer Transformation

Christoph Schmiedinger, borisgloger consulting GmbH
M3.3 Agil scheitern - aber erfolgreich!

Marco Jacob, ivv GmbH
M4.2 Agile Transformation from the trenches - Praxisberichte Agiler Transformationen

Björn Schotte, Mayflower GmbH
14:15 Zeit für Raumwechsel
14:25 M1.4 Digital Transformation Design

Armin Vakili, Accenture GmbH
M2.4 practigile: praktikabel. pragmatisch. praxisnah

André Baldini, insendo GmbH
M3.4 Wie Agilität im Unternehmen zum Risiko werden kann - Und wie sie dennoch erfolgreich sein können

Reinhard Wagner, BearingPoint
15:10 Kaffeepause und Besuch der Ausstellung
15:40 M1.5 Schlüsselrolle Transition Team – Erfolgreich zur agilen Organisation

Sabina Lammert, borisgloger consulting GmbH
M2.5 Von 0 auf 40 Scrum Teams und wie es die agile Transformation beeinflusst

Natalia Schwarz und Christian Rögels, REWE Digital GmbH
M3.5 Point of no return - wann das Management in agile Teams eingreifen muss

Dr. Stefan Barth, tarent solutions GmbH
16:25 Zeit für Raumwechsel
16:35 M1.6 Paul muss jetzt endlich mal mutiger werden - Risiken und Nebenwirkungen im Umgang mit Werten

Jörg Jungermann und Susanne Mühlbauer
M2.6 Alles BETA oder was? So funktioniert agile Transformation im deutschen Mittelstand

Ulrich Lohmann, scalamento
M3.6 Konsens wird Euch ruinieren - Die dezentrale, missions-basierte Organisation

Bastian Wilhelms, sipgate GmbH
17:20 Pause
17:50 Abendkeynote Willkommen in der Zukunft!

Philipp Hahn, Rabl & Hahn GmbH
18:50 Get Together
Raum Rom Raum Paris Raum Madrid
09:00 Begrüßung zum dritten Tag der Transform to Agile 2019
09:05 Keynote Eine unternehmensweite agile Transformation mit Enterprise Kanban

Andreas Becker, COMPLEXcellence AG
10:05 Kaffeepause und Besuch der Ausstellung
Methoden und Modelle Management Erfahrungsberichte
10:30 Do1.1 Die Frage nach dem Warum - Transitionen mit Capability Modellen steuern

Jens Coldewey, improuve GmbH
Do2.1 Kampf der Kulturen – So Können Agile Manager Überleben

Dominik Maximini, NovaTec Consulting GmbH
Do3.1 Die Zukunft der Organisation von Innen heraus gestalten

Robert Gies, 123Agile
11:15 Zeit für Raumwechsel
11:25 Do1.2 Mein Scrum, wie geht es dir?

Kai Peter Bauer und Juliane Pilster, brainspire GbR
Do2.2 Leadership im agilen Kontext - Welche Fähigkeiten brauchen Führungskräfte für Unternehmen des 21. Jahrhunderts

Andreas Mitter und Philipp Pichler, BearingPoint Technology GmbH
Do3.2 Unsere Reise vom hierarchisch starren Org Chart zur kreis-basierten Netzwerkorganisation

Philip von Bentivegni und Alexander Birke, Accenture
12:10 Mittagspause / Lunch Buffet & Besuch der Ausstellung
13:10 Lunchkeynote Der Mensch in der Transformation

Susanne Mühlbauer
14:10 Zeit für Raumwechsel
14:25 Do1.3 Allgemeinen Prinzipien zum Skalieren von Agilen Methoden: So meistern Sie Ihre Transition!

Carsten Rasche und Ellen Thonfeld, borisgloger consulting GmbH
Do2.3 Anstiftung zum Andersdenken

Markus Fuchs, Teamprove GmbH
Do3.3 Top Down - Bottom Up: Dazwischen gefangen

Mirko Scharping, Neofonie GmbH
15:10 Zeit für Raumwechsel
15:20 Abschlusskeynote Wir sind Digital, aber warum malen wir an Wänden wie die Cavemen? Gemeinsames Verständnis und effiziente Lösungsfindungen durch Zusammenarbeit an der Wand

Sudan Jackson, REWE digital GmbH
16:20 Verabschiedung und Ausblick auf 2020

Änderungen der Agenda vorbehalten

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Stop your Agile Transformation! Now!

Referenten: Daniel Dubbel, DB Systel GmbH und Oliver Zilken, Rewe digital GmbH

Tag und Uhrzeit: 19. März 2019, 09:10 - 10:10 Uhr

Abstract: Wer kennt das nicht: Vieles läuft nicht wie es sollte. Die Angst vor der Zukunft mit ihrer Unberechenbarkeit von und in Unternehmen wächst und die agile Transformation ist längst zum Heilsbringer in unsicheren Zeiten geworden. Man müsste sie nur erfolgreich zu einem Ergebnis führen können. Commitment und das Management-Buy-In für die Transformation der Organisation sind da, die besten Consultants und Mitarbeiter sind eingestellt, Budget ist da. Trotzdem stellt sich kein Gefühl von Sicherheit ein, kaum einer versteht, wie was funktioniert und von sinnvoller Zusammenarbeit ist man trotz zunehmender agiler Methoden meilenweit entfernt. Scrum in der IT funktioniert nicht, Scrum Master rechnen sich nicht, Kanban bringt Arbeit auch nicht in den gewünschten Flow, von Skalierung ganz zu schweigen. Weder Kunden noch Mitarbeiter sind zufrieden. Dabei könnte es doch so einfach sein, oder?

Was lernen die Teilnehmer in dem Vortrag? Alle Methoden, Praktiken und Tools sind nur gut, wenn man sie zielgerichtet einzusetzen weiß und regelmäßig die Wirkungsweise überprüft und anpasst. Das Ziel dabei ist weder Agilität, noch die agile Transformation.

Wichtiger ist es zu verstehen, wie man durch eine gute Zusammenarbeit Menschen großartig macht und sich durch inspect & adapt Zyklen stetig verbessert. Nur so kann nachhaltig eine sinnvolle und passende agile Unternehmenskultur entstehen, damit die vielen “wichtigen” und “richtigen” Tools ihre volle Wirksamkeit entfalten können.


Daniel Dubbel, DB Systel GmbHDaniel Dubbel (@derDoubleD) arbeitet seit 2018 bei der DB Systel GmbH, dem Digitalpartner der Konzern-Gesellschaften der Deutschen Bahn. Als Product Owner des Agile Enabler Teams unterstützt er die agile Transformation der Organisation. Sein Fokus liegt auf Einführung und Kompetenzaufbau agiler Methoden und Praktiken sowie der Entwicklung einer entsprechenden Haltung. Seit mehr als 10 Jahren begleitet er Unternehmen auf ihrem Weg zu erfolgreichen Strukturen und Arbeitsweisen für eine hohe Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit. Nebenberuflich ist er Mitbegründer des YNEO Netzwerks, unterstützt als Mentor, Trainer, Coach und Berater agiles Arbeiten und Transformationen von Teams, Abteilungen und Unternehmen sowie deren Führungsstrukturen.

Oliver Zilken, Rewe digital GmbHOliver Zilken (@OZilken) arbeitet seit 2014 bei der REWE digital GmbH in Köln, in der Rolle des Chief Scrum Master. Sein Fokus liegt in der Führung und Ausrichtung der knapp 25 Scrum Master bei REWE digital. Er ist seit über 10 Jahren durch alle Untiefen des agilen Arbeitens gewatet, und seit 2010 durchgehend zertifizierter CSM, CSPO und CSP der ScrumAlliance.
Er ist seit Jahren regelmäßig als Referent auf verschiedenen internationalen Events unterwegs, außerdem betätigt er sich nebenberuflich zusätzlich als Trainer und Coach in Sachen agilem Arbeiten und New Leadership.

Agil ist nicht genug

Referent: Frank Düsterbeck, Kurswechsel Unternehmensberatung GmbH

Tag und Uhrzeit: 19. März 2019, 15:40 - 16:40 Uhr

Abstract: Agil ist klasse. Agile Praktiken, agile Prozesse, agile Organisationen, agile Menschen. Aber was bedeutet Agilität wirklich? Was soll denn eine agile Organisation sein, wenn sich das Manifest doch nur auf Softwareentwicklung bezieht? Kann man Agil uminterpretieren/erweitern oder gibt es da etwas, was zur lernenden Organisation führt? Diese Keynote gibt Impulse, was Agilität bedeutet und zeigt, das Agilität leider nicht genug ist.


Frank Düsterbeck, Kurswechsel Unternehmensberatung GmbHFrank Düsterbeck ist Geschäftsführer der Kurswechsel Unternehmensberatung GmbH und Mitarbeiter bei der HEC GmbH. Kern seiner Arbeit ist die Beratung, Qualifizierung und Unterstützung von Organisationen und Menschen in den Bereichen Organisation, Zusammenarbeit und Führung und Softwareentwicklung – immer mit dem Fokus auf den Einsatz agiler Verfahren. Weiterhin ist er ist Fachbeirat und Sprecher auf diversen Konferenzen und Veranstaltungen.

OpenSpace Agility - Mit Freiraum und Transparenz zur echten agilen Organisation

Zur AnmeldungReferenten: Dr. Miriam Sasse und Joachim Pfeffer

Tag und Uhrzeit: 19. März 2019, 09:00 - 17:00 Uhr

Level: Einsteiger

Abstract: Wie können Sie in Ihrem Umfeld agile Arbeitsweisen erfolgreich einsetzen?
Wie können Sie Agilität in der gesamten Organisation etablieren?
Wie können Sie eine bereits begonnene Veränderung in die Agilität wiederbeleben?
Wie können Sie Unsicherheit und Konflikte bewältigen?

Die Antworten auf diese Fragen liegen immer innerhalb Ihrer Organisation - die Menschen darin kennen die Antworten oder werden sie finden. Mit dem Engagement Model „Open Space Agility“ (OSA) gelangen Mitarbeiter zu eigenen Lösungen und genau dadurch entsteht tiefgreifende und nachhaltige Veränderung. Open Space Agility bietet einen strukturierten Ansatz für die Veränderung, der durch Freiraum und Transparenz den Weg zur echten agilen Organisation ebnet.

In diesem offiziellen OSA-Training zeigen wir die Herausforderungen von Organisationsentwicklungen auf und zeigen wie Sie ihnen mit den Prinzipien und Modellen von OpenSpace Agility begegnen können. Sie lernen den Ablauf einer Transformation mit OSA kennen und bekommen von uns Anregungen für die ersten Schritte mit OSA in Ihrem Unternehmen.

Dieser Kurs schließt mit dem Zertifikat “OSA Level 1“ ab, dies bedeutet Sie erhalten eine Einführung in die Kernkonzepte und -elemente des Themas. Sie können als Inhaber des Abschlusszertifikats auf der OSA Website gelistet werden. Als Inhaber des OSA Level 1 Zertifikats, erhalten Sie Rabatte auf zusätzliche OSA Workshops und OSA Konferenzen der amerikanischen OSA Community.

Dieses Training umfasst einen Präsenztag am 19.03.2019 und zwei Online-Ergänzungen von je 2h. Die Termine dazu werden noch bekannt gegeben.

Weitere Informationen zu OpenSpace Agility finden Sie im Internet unter http://openspaceagility.com und http://os-agility.de


Dr. Miriam SasseDr.-Ing. Miriam Sasse hat sich nach ihrem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens und der Psychologie auf die Selbstoptimierung von Projektteams und Arbeitsprozessen spezialisiert. Sie ist zertifizierter Business Coach und hat Teams aus den Bereichen Anlagen- und Maschinenbau, Automobilbau, Tiefbau, Elektronik, IT, Dienstleistung sowie Forschung bei der Umsetzung von Projekten begleitet. Ihr Schwerpunkt liegt darauf, psychologische Sichtweisen und Techniken für Ingenieure verständlich und anwendbar zu gestalten. Sie nutzt vor allem den Ansatz des Schema-Coachings, um Denk- und Handlungsmuster nachhaltig zu verändern, zum Beispiel für die Anwendung im Kontext von Resilienz, Krisen- und Changemanagement – in klassischen Projekten, für agile Teams und bei Transformationen.

Joachim PfefferJoachim Pfeffer ist Unternehmensberater und agiler Coach. Nach über zehn Jahren in der Produktentwicklung (Software, Elektronik, Mechanik) und sechs Jahren Beratungspraxis in Entwicklungs- und Dienstleistungsprozessen beschäftigt sich Joachim Pfeffer heute hauptsächlich mit der Einführung von Lean/Agile in der Embedded- und Mechanik-Entwicklung sowie in administrativen Prozessen. Sein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der ökonomischen Optimierung von Entwicklungsprojekten. Als Inhaber einer Berufspilotenlizenz überträgt Joachim Pfeffer Teamkonzepte aus der Luftfahrt auf Management und Entwicklungsteams.

Erfolgskriterien für agile Teams - die 5Cs

Zur AnmeldungReferent: Thomas Lahnthaler und Thomas Kayer, GROUNDWORK

Tag und Uhrzeit: 19. März 2019, 09:00 - 17:00 Uhr

Level: Fortgeschritten

Abstract: Umfassende Forschung zeigt, dass auch im 21.Jahrhundert sogenannte Soft bzw. persönliche Skills den Schlüssel zum Erfolg darstellen. Besondere Bedeutung bekommen dabei die 5Cs: Communication, Collaboration, Critical Thinking, Creativity und Choice. Diese Kriterien haben wir zu einem zentralen Thema unserer Arbeit mit unterschiedlichen Teams und Weiterbildung für Individuen gemacht.

In diesem Impulsworkshop benutzen wir abwechslungsreiche Methoden (inspiriert durch Gamification), wodurch die Teilnehmer/-innen die 5 Erfolgskriterien spielerisch kennenlernen und für sich selbst und als Team erforschen können. Dabei steht im Fokus, wodurch diese Kriterien bei agilen Arbeitsweisen herausgefordert werden und wie man die 5Cs effektiv in so ein Modell integrieren kann.

Dabei ist der Prozess so designed, dass die Teilnehmer/-innen ihre Erfahrungen einbringen können und durch Erlebnisarenas ausprobieren können, welche Wichtigkeit den 5Cs in der Praxis zukommt. Die Erkenntnisse werden dann reflektiert, sodass jede/-r für sich zum Abschluss konkrete Massnahmen und Ideen in den agile Berufsalltag mitnehmen kann.


Thomas Lahnthaler, GROUNDWORKVor der Gründung von Groundwork war Thomas viele Jahre als Berater und Trainer in Konflikt- und Krisengebieten weltweit tätig. Ursprünglich mit dem Fokus auf Mediation und Friedensschaffung, arbeitete er später vermehrt mit Krisenmanagement von internationalen humanitären Hilfseinsätzen. Dabei fungierte er auch Mentor und Coach für aktuelle und kommende Führungskräfte und Teams. Basierend auf dieser Erfahrung verlagerte er schließlich seinen Schwerpunkt auf Konzeptdesign und Trainingsmethodik von Teamentwicklungen, maßgeschneidert auf den Bedarf des Kunden.

Thomas Kayer, GROUNDWORKThomas ist Mit-Gründer & Geschäftsführer eines Unternehmens, das im Bereich Sportpsychologie in Österreich federführend ist. Er betreute über das letzte Jahrzehnt hinweg zahlreiche Athleten, Teams und Trainer und führte sie zu Spitzenleistungen. In den letzten Jahren erweiterte er seinen Fokus auch auf andere Arbeitsbereiche, wo er mit seiner Erfahrung auf den Kunden maßgeschneiderte Methoden für deren Weiterentwicklung und Erfolg designed und umsetzt. Ob in der Wirtschaft, an Universitäten oder im Privatsektor, Thomas inspiriert mit seinen innovativen und kreativen Ansätzen stets ein großes Publikum.

Transformation eines mittelständischen Unternehmens

Referenten: Christian Müller, proagile.de und Peter Vollmar, Lindig Fördertechnik GmbH

Tag und Uhrzeit: 19. März 2019, 10:40 - 11:25 Uhr

Level: Einsteiger

Abstract: Die Lindig Fördertechnik aus Eisenach ist ein Familienunternehmen in vierter Generation mit über 300 MitarbeiterInnen an sechs Standorten. Das Unternehmen hat sich in jüngster Vergangenheit immer wieder mit den Herausforderungen der neuen Arbeitswelt auseinandergesetzt und vor 2 Jahren die Entscheidung getroffen, sich für die Zukunft als agile Netzwerkorganisation aufzustellen.
Im Zuge der Umstellung der gesamten IT-Landschaft, fanden erste Schulungen zu agilen Organisationsmethoden statt, die zu einer Art Initialzündung wurden.

Die Lindig Fördertechnik agiert heute in Teilbereichen hochgradig agil und nutzt parallel verschiedene agile Organisationsprinzipien, die je nach Anforderung und Umfeld angewendet werden. So arbeitet die IT-Abteilung z.B. mit Scrum, die interne Schulungsakademie organisiert sich mit Kanban und zwei neu gegründete Kundenteams nutzen die Prinzipien der Soziokratie 3.0. Eingebettet in eine Organisation, die eine lange Tradition in klassischer hierarchischer Führung hat.

Der Personalleiter Peter Vollmar und der Unternehmensberater Christian Müller berichten aus interner und externer Perspektive, wie sie die Transformation erlebt und welche Herausforderungen sie gemeinsam gelöst haben.


Christian Müller, proagile.deChristian Müller kann auf über 15 Jahre Erfahrung im Bereich Digitalisierung und auf mehr als 10 Jahre in der Arbeit mit agilen Methoden verweisen. Er gilt als ausgewiesener Experte auf dem Gebiet des agilen Projektmanagements und hat zahlreiche mittlere und große Unternehmen erfolgreich beraten. Christian Müller verfügt über einen 360°-Blick auf die moderne Arbeitswelt. Denn er hat er in der Vergangenheit auch schon als Entwickler, Teamleiter und Manager in Festanstellung gearbeitet und mit proagile.de ein erfolgreiches Beratungsunternehmen gegründet.

Peter Vollmar, Lindig Fördertechnik GmbHPeter Vollmar, 52 Jahre jung, verheiratet, 3 Kinder, 2 Enkelkinder. Nach seinem Wirken als Zeitsoldat war er in mehreren Unternehmen in der Funktion als Personalleiter tätig, bevor er im Jahre 2016 gezielt zum Unternehmen Lindig Fördertechnik GmbH kam, um dort den bevorstehenden Transformationsprozess intern zu begleiten. Zu diesem Zeitpunkt blickte er bereits auf eine mehrjährige Erfahrung als Dozent für personalwirtschaftliche Themen sowie als Fachbuchautor für Führungsthemen zurück.

Der verborgene Schatz agiler Herausforderungen

Referentin: Silvia Hagen, flowdays

Tag und Uhrzeit: 19. März 2019, 10:40 - 11:25 Uhr

Level: Einsteiger

Abstract: Anfangs war viel Enthusiasmus vorhanden, erste Erfolge wurden gefeiert, man war auf den agilen Zug aufgesprungen. Aber die Schwierigkeiten und Widerstände häufen sich, Unzufriedenheit und Kritik macht sich breit, die Projekte drohen zu versanden. Ein verbreitetes und bekanntes Szenario. Immer wieder werden Agile Projekte gestrichen, weil man daraus schliesst, dass Business Agility nicht funktioniert.

Die wirklichen Ursachen solcher Phänomene erschliessen sich erst bei einer ganzheitlichen Betrachtung. Dieser Vortrag zeigt auf, warum der agile Mindshift so essentiell ist, was Change von innen nach aussen wirklich bedeutet und wie man damit diese Widerstände lösen kann.

Hilfreich dabei ist das integrale Vier-Quadrantenmodell von Ken Wilber, sowie die Ansätze aus der systemischen Organisationsentwicklung. Nimmt man sich die Zeit und Mühe für diese Betrachtungsweise und den darausfolgenden Weg, so kann es sein, dass hinter den grössten Schwierigkeiten der grösste Schatz zum Vorschein kommt.


Silvia Hagen begleitet Menschen, Teams und Organisationen beim gemeinsamen Entwickeln von neuen und ganzheitlichen Zusammenarbeitsformen Seit über 15 Jahren berät sie Unternehmen im In- und Ausland in komplexen IT-Projekten und ist Autorin mehrerer technischer Fachbücher. Seit einigen Jahren engagiert sie sich in der agilen Gemeinschaft und ist Gründungsmitglied von flowdays. Sie hat eine Ausbildung in systemischer Organisationsentwicklung und hält diverse Agile Zertifizierungen. Sie interessiert sich auch für Philosophie, Psychologie, Neurologie und neue Wissenschaften und liebt Menschen, die out-of-the-box denken.

Autonom, agil und cross-funktional: Die Höhen und Tiefen einer drastischen Unternehmensveränderung

Referent: Malte Beck, Die Kartenmacherei GmbH

Tag und Uhrzeit: 19. März 2019, 11:35 - 12:20 Uhr

Level: Fortgeschritten

Abstract: Es war im Sommer 2016, da wurde klar, dass sich einiges ändern musste bei der kartenmacherei: In nur 6 Jahren war das Unternehmen zum europäischen Marktführer geworden und auf 90 Mitarbeiter angewachsen. Alles aus eigener Kraft und mit eigenen Mitteln. Das Unternehmen war auf Erfolgskurs. Und so langsam wie nie zuvor. Einfach alles dauerte viel länger: Produktneueinführungen, der Launch von Marketing-Kampagnen, die Umsetzung technischer Entwicklungen. Statt sich auf die Bedürfnisse der Kunden zu fokussieren, steckte das schnell wachsende Team in einer komplexen Struktur aus Abteilungen und Freigabe-Prozessen fest. Niemand war mit dieser Situation zufrieden. Und die Gefahr, die Kunden komplett aus den Augen zu verlieren, war allgegenwärtig. Allen war klar: Es war höchste Zeit für eine grundlegende Veränderung!

Ende 2016 war es soweit: Die Organisation wurde in kurzer Zeit einem drastischen Wandel unterzogen. Die Fachabteilungen der kartenmacherei wurden aufgelöst und für jede Zielgruppe ein dediziertes cross-funktionales Squad gebildet. Sämtliche Teams von HR über Entwicklung bis zum Office Management stellen sich seitdem täglich die Frage: Was brauchen unsere Kunden? Was können wir für sie tun?

Heute verteilen sich 160 Mitarbeiter auf 12 Squads mit klarem (internen oder externen) Kundenfokus. Organisiert sind sie in drei sogenannten Tribes: Der People Tribe mit den Funktionen HR, Coaching und Office Management, der Service Tribe mit den Funktionen Auftragsprüfung und Customer Care und der Core Tribe mit den Produktsquads.

Welche Erfahrungen wir mit dem neuen Set-Up gesammelt haben, an welchen Stellen wir kläglich gescheitert sind und warum wir dennoch diesen radikalen Wandel immer wieder wagen würden – darum wird es in diesem Vortrag gehen.


Malte Beck, Die Kartenmacherei GmbHMalte Beck ist Agile Coach bei der kartenmacherei, einem der führenden Anbieter für personalisierte Event-Papeterie in Europa. Nach mehreren Jahren in der IT-Branche und im Projektmanagement, spezialisierte er sich vor fünf Jahren auf agile Organisationsentwicklung. 2016 begleitete Malte die Transformation der kartenmacherei von starren Abteilungen in agile, cross-funktionale Squads. Als Agile Coach treibt er seitdem die methodische Weiterentwicklung der Teams voran. Seine Mission ist es, mit innovativen Frameworks und Tools die besten Rahmenbedingungen für eine effiziente Zusammenarbeit zu schaffen.

Agile agil einführen

Referent: Philipp Diebold, Baglistein GmbH

Tag und Uhrzeit: 19. März 2019, 11:35 - 12:20 Uhr

Level: Einsteiger

Abstract: Schon einmal von einem Transitions-Backlog gehört? Nein? Das liegt daran, dass agile Entwicklungsmethoden wie Scrum meist in einem Big-Bang eingeführt werden. Wo bleibt da die Agilität? Grundlage aller agilen Ansätze ist eine möglichst hohe Frequenz an kurzen Iterationen. Wenn es um deren Einführung und Anpassung an den Unternehmenskontext geht, wird dieses Prinzip jedoch häufig nicht betrachtet. Warum also nicht einfach agile Entwicklung auch agil einführen? Viele der agilen Konzepte lassen sich auch auf die Einführung agiler Methoden und die Agile Transition des Unternehmens abbilden: Wie setzt sich das Transitions-Team zusammen und wie grenzt es sich vom Scrum Team ab? Wie lassen sich die Rollen des Scrum Master und Product Owners am besten in der Organisation abbilden? Benötigt man zusätzliche Rollen? Wie ist der Agile Coach darin vertreten? Wie sehen das Transitions und Product Backlog und deren Items aus? Wie sind das Vorgehen und die Aktivitäten zwischen dem Transitions-Team und dem eigentlichen Development zu verbinden? Wie transformiere ich meinen aktuellen Prozess in eine agile Vorgehensweise und nehme dabei meine Entwickler mit? Hören Sie mehr über unsere Erfahrungen bei der agilen Transition und diskutieren Sie zusammen mit uns über Lösungsansätze. Im Mittelpunkt des Vortrags steht speziell das Befüllen eines initialen Transitions-Backogs und wie das Potenzial verschiedener agiler Praktiken für das Unternehmen bestimmt werden kann, denn „Agile is more than Scrum“.


Philipp Diebold ist Agile Coach und Geschäftsführer der Bagilstein GmbH, welche er mit Partner aus einem Forschungsprojekt seines früheren Arbeitgebers, dem Fraunhofer Institut für Experimentelles Software Engineering gegründet hat. Am Fraunhofer war er verantwortliche für Agilen Prozesse. Zusätzlich promoviert er an der TU Kaiserslautern zum Thema Agile Entwicklung in regulatorischen Umgebungen.

Eine wahre Geschichte - Eine Bank wird agil!

Referenten: Karina Laffrenzen, Hanseatic Bank GmbH & Co KG und Winald Kasch, OrgaNeo GmbH

Tag und Uhrzeit: 19. März 2019, 13:30 - 14:15 Uhr

Level: Einsteiger

Abstract: Woran denkt man, wenn man das Wort "agil" hört? An Banken? Ganz bestimmt nicht! Bis jetzt. Die Hanseatic Bank aus Hamburg hat sich Anfang 2017 gemeinsam mit ORGANEO auf den Weg einer modernen Transformation begeben und begonnen eine agile Organisation aufzubauen. Fertig sind wir noch lange nicht - aber vielleicht agil? Wir teilen unsere abenteuerliche Geschichte mit euch, ganz ohne Tüdelkram.


Karina Laffrenzen, Hanseatic BankKarina Laffrenzen ist Product Manager bei der Hanseatic Bank - eigentlich. Seit 2017 befasst sie sich umfassend mit den Themen 'agile Transformation' und 'Change'. Sie gehört von Beginn an zum Kernteam der Hanseatic Bank, welches den Wandel der Bank vordenkt und treibt. Karina ist somit tagtäglich und live dabei, wie sich ein Unternehmen Stück für Stück strukturell verändert, welche Herausforderungen und enormen Chancen für alle entstehen und wie diese gemeinsam bewältigt bzw. genutzt werden können.

Winald Kasch, ORGANEOWinald Kasch ist moderner Organisationsberater und Gründer von ORGANEO. Zusammen mit seinen Kollegen unterstützt er die Hanseatic Bank seit Anfang 2017 in deren Transformation.
Winald beschäftigt sich seit 2009 mit dem Thema „Lebendiges Unternehmen“, praktisch und theoretisch. Als Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens hat er mit seinen Kollegen einen Veränderungsprozess hin zu einem dynamikrobusten und agilen Unternehmen entworfen und begleitet. Im Vordergrund standen dabei eine hohe Autonomie und Selbstorganisation von Teams, die konsequente Orientierung an Kunden und der Wertschöpfung und ein Fokus auf den erfolgreichen Umgang mit Überraschungen und Werten. Das Unternehmen hat in diesem Zuge unterschiedliche Arbeitgeberprämierungen erhalten, „Hamburgs Beste Arbeitgeber“ und „Great Place to Work“. 2014 hat er ORGANEO ins Leben gerufen und begleitet seitdem mit seinen Kollegen Unternehmen bei agilen Organisationsvorhaben.

Agile Transformation – Die Suche nach dem Heiligen Gral

Referent: Andreas Meurer, Pentasys AG

Tag und Uhrzeit: 19. März 2019, 13:30 - 14:15 Uhr

Level: Einsteiger

Abstract: Unternehmen, die ihre IT-Abteilung vollständig auf agile Methoden umstellen wollen, wissen oftmals nicht so richtig, wohin die Reise geht. Vor allem, wenn wir davon sprechen, dass Agilität auch wirklich zu hundert Prozent gedacht wird – vom Anfang bis zum Ende der Wertschöpfungskette. Bei der agilen Transformation dominieren bisher „Insellösungen“ für einzelne Teams oder Abteilungen. Werden agile Prozesse jedoch in benachbarte Teile des Unternehmens integriert, die nach wie vor auf klassisches Projektmanagement setzen, steigt die Komplexität.

Kurz gesagt: Alle sind derzeit auf der Suche nach dem „heiligen Gral“ der agilen Transformation. Die Suche nach einem solchen war immer schon eine Reise ins Ungewisse – egal, ob bei Parzival und den Rittern der Tafelrunde oder in der Neuzeit bei Indiana Jones!

Jedes Unternehmen muss dabei vier Stufen meistern, die im Vortrag näher beleuchtet werden:

1. Der „Aufbruch ins Ungewisse“ – Welche Voraussetzungen Unternehmen vor der agilen Transformation zumeist vorfinden und welche Herausforderungen sie zu meistern haben
2. Der „Märchenwald“ – Die häufigsten Mythen zum Thema Agilität und warum sie so nicht zutreffend sind
3. Der „dunkle Turm“ – Die häufigsten Fehler bei der agilen Transformation
4. Das Finden des heiligen Grals selbst – Wie Agilität idealtypisch umgesetzt wird


Andreas Meurer ist seit sechs Jahren in unterschiedlichen klassischen und agilen Rollen für die PENTASYS AG tätig: Als Agile Coach, IT Project Manager sowie als Line Manager mit Personalverantwortung. Insgesamt bringt er knapp fünfzehn Jahre Erfahrung in der IT-Beratung mit. Andreas ist unter anderem als Projektmanager (IPMA Level D) sowie als Business Process Manager (OCEB-F) zertifiziert. Dabei fließen ständig neue Erfahrungswerte aus den beiden Welten Personalführung und Projektarbeit in seine Tätigkeiten ein, in denen er oft im Spannungsfeld von klassischen Konzernstrukturen und agiler Start-Up Mentalität steht.

Arbeiten ohne klassischen Chef: die DB Systel auf dem Weg in die Selbstorganisation

Referent: Ingo Sauer, DB Systel GmbH

Tag und Uhrzeit: 19. März 2019, 14:25 - 15:10 Uhr

Level: Einsteiger

Abstract: Die DB Systel, der ICT Dienstleister der Deutschen Bahn, erfindet sich gerade neu. Die Firma, die mit Ihrem Innovationslabor „Skydeck“ schon über die Grenzen des Bahnkonzerns hinaus bekannt wurde, hat vor zwei Jahren einen Prozess eingeleitet, der radikaler nicht sein könnte: die Transformation des Unternehmens in eine selbstorganisierte und hierarchiearme Organisation. Inspiriert von Methoden, wie „Management 3.0“ oder „Holokratie“, kamen immer wieder die Begriffe „Vernetzung“, „Wertschaffungskette“ oder „Selbstorganisation“ auf. Oder kurz: die agile, selbstorganisierte und vernetzte Arbeitswelt - ohne klassischen Chef.

Ingo Sauer erzählt aus einer Doppelrolle als Transformationsbegleiter in einer operativen Einheit und einem der zentralen "Trafo-Teams" von diesem Weg, der Vorgehensweise, den Erfolgen, aber auch den Hürden und Hindernissen: wie viele gemeistert wurden und wie man glaubt, die restlichen noch zu schaffen.


Ingo Sauer, DB Systel GmbHIngo Sauer ist Agiler Berater und Systemischer Coach. Bei dem ICT-Dienstleister der Deutschen Bahn - der DB Systel - hat er zuerst die Veränderungskommunikation betreut und begleitet derzeit mehre Teams auf ihrem Weg der Transformation hin zu selbstorganisierten Teams und Einheiten. Er kommt aus der klassischen Organisationsentwicklung, arbeitet aber schon seit Jahren mit und über agile Methoden im Changemanagement.

Was man bei der agilen Transformation von meinen Erfahrungen bei der Feuerwehr lernen kann

Referent: Ron Jatzkowski, Teamprove GmbH

Tag und Uhrzeit: 19. März 2019, 14:25 - 15:10 Uhr

Level: Einsteiger

Abstract: Viele Unternehmen kommen aus einer hierarchischen Struktur und werden jetzt mit dem Thema Agilität konfrontiert. Für die meisten Unternehmen ist dies eine enorme Herausforderung. Sie benötigen den Wandel nicht nur um gegen die Konkurrenz zu bestehen. Auch der Wettbewerb um gute Mitarbeiter wird hier immer wichtiger.

Die Feuerwehr hat eine militärisch geprägte hierarchische Struktur mit einer Befehlskette, Rängen und Uniformen. Trotzdem läuft bei der Feuerwehr vieles äußerst agil ab, ohne dies bewusst zu forcieren. Als aktives Mitglied einer freiwilligen Feuerwehr und Agiler Coach fällt mir so etwas immer wieder auf und ich nutze meiner Erfahrungen auf beiden Seiten.

Profitieren Sie von meinen Erfahrungen auf diesen beiden Ebenen, wenn es um Themen geht, wie:

- Führungsstil
- Organisationsformen
- Lernende Organisation
- Wissenstransfer und Wissensmanagement


Ron Jatzkowski gibt Teams und Unternehmen passende Werkzeuge für eine nachhaltige Transformation an die Hand. Als Product Owner und SCRUM Master sammelte er wertvolle Erfahrungen und weiß, welche Kompetenzen nötig sind, um in einer digitalen, dynamischen Zukunft zu bestehen.

Open Space "Agile Transformation"

Moderator: tba

Tag und Uhrzeit: 19. März 2019, ab 17:30 Uhr

Ablauf des Open Space

Zu Beginn führt der Moderator in das Thema “Agile Transformation” ein.

Jeder Teilnehmer des Open Space kann ein Anliegen zum Thema einbringen. Anliegen sind Fragestellungen, die Sie in Ihrem beruflichen Alltag beschäftigen. Die Anliegen werden kurz vorgestellt, notiert und an einer Pinnwand befestigt.

In der Gruppenarbeitsphase beteiligen sich die Teilnehmer an der Diskussion der Themen, die sie besonders interessieren. Die Diskussionsrunden arbeiten in dieser Zeit selbstorganisiert. Das Ergebnis der Diskussion wird auf einem Flipchart dokumentiert und in einer Abschlussrunde den anderen Teilnehmern vorgestellt. Es steht den Teilnehmern selbstverständlich frei, während der Gruppenphase die Gruppe zu wechseln.

Geplant sind zwei aufeinanderfolgende Gruppenarbeitsphasen mit jeweils vier parallelen Themen. Als Diskussionszeit stehen jeweils 45 Minuten zur Verfügung, für die Vorstellung der Ergebnisse am Ende des Open Space 30 Minuten.

Ihr individueller Weg zur agilen Organisation – mit Freiraum und Transparenz

Referenten: Dr. Miriam Sasse und Joachim Pfeffer

Tag und Uhrzeit: 20. März 2019, 09:15 - 10:15 Uhr

Abstract: Wie können Sie in Ihrem Umfeld agile Arbeitsweisen erfolgreich einsetzen?
Wie können Sie Agilität in der gesamten Organisation etablieren?
Wie können Sie eine bereits begonnene Veränderung in die Agilität wiederbeleben?
Wie können Sie Unsicherheit und Konflikte bewältigen?

Die Antworten auf diese Fragen liegen immer innerhalb Ihrer Organisation - die Menschen darin kennen die Antworten oder werden sie finden. Durch eine freiwillige Beteiligung aller Mitarbeiter entstehen eigene Lösungen und genau dadurch entsteht tiefgreifende und nachhaltige Veränderung. Dr. Miriam Sasse und Joachim Pfeffer zeigen die Herausforderungen von Organisationsentwicklungen auf und verweisen auf einen strukturierten Ansatz, basierend auf der Moderationsmethode „Open Space“. Mit Freiraum und Transparenz gelangen Unternehmen auf den Weg zur echten agilen Organisation.
Sasse und Pfeffer berichten aus ihrer Praxis wie agile Transformationen nachhaltig gelingen können und worauf Sie bei Ihrer eigenen Umsetzung achten sollten.


Dr. Miriam SasseDr. Miriam Sasse ist agiler Coach und Transformationsexpertin in einem Unternehmen der Bertelsmann Gruppe. Sie unterstützt agile Teams, klassische Projekte und Organisationsentwicklungen mit Erfahrung und Know-How aus Wirtschaft, Technik und Psychologie.

Joachim PfefferJoachim Pfeffer ist Unternehmensberater und agiler Coach. Als Experte für Lean Development und agile Arbeitsweisen in der Systementwicklung begleitet er Unternehmen auf ihrem Weg in die Agilität.

Willkommen in der Zukunft!

Referent: Philipp Hahn, Rabl & Hahn GmbH

Tag und Uhrzeit: 20. März 2019, 17:50 - 18:50 Uhr

Abstract: Ein ganz normaler (Zukunfts-)Tag
Mensch und Maschine werden eins.
Was sind die Lösungen der Konzerne für die kommenden Herausforderungen?
Und wie sieht der Arbeitsplatz der Zukunft aus?


Mit Mitte 20 arbeitete er bereits als internationaler Top Verkäufer in einer „World Premier Organization“, war im Anschluss als Change Management-, APQP- und NLP-Experte für namhafte internationale Projekte tätig und absolvierte nebenher noch die Ausbildung zum Piloten. Heute gilt er als einer der großen Coaches für Transformation und Leadership mit den Themenschwerpunkten: Persönlichkeitesfindung, Kundenorientierung und Qualität aber auch Zukunftsthemen wie Big Data, Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und Zukunftsportfolios.

Gleich zur Eröffnung der großen Automatica Messe (+40K Besucher) hat unser CEO bei einer Transformationsdiskussion gesprochen Philipp Hahn spricht im September auf einem Transformations-Event, auf dem voraussichtlich auch der Innenminister und Alexander Gerst (via streaming aus der ISS) einen Vortrag halten werden. https://www.youtube.com/watch?v=E1DIQ9nuTBA Des Weiteren ist eine Biografie für unseren CEO, Philipp Hahn im Gange, inspiriert durch den Entrepreneur Gary Vee. # I will fucking walk again. Philipp Hahn – a true story

Agile Organisation als Voraussetzung oder Folge der Digitalisierung?

Referent: Dominic Lindner, FAU Erlangen-Nürnberg

Tag und Uhrzeit: 20. März 2019, 10:45 - 11:30 Uhr

Level: Experte

Abstract: Die gegenwärtigen Entwicklungen von Wirtschaft und Gesellschaft im Zuge der digitalen Transformation führen zu veränderten Anforderungen an Unternehmen. Mit dem Ziel, den neuen technologischen und sozialen Anforderungen gerecht zu werden, stehen auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vor dem digitalen Wandel. Ein Ansatzpunkt, um auf die veränderten Anforderungen reagieren zu können, liegt in der Verbesserung der Fähigkeit eines Unternehmens, flexibel und schnell zu agieren, also die Agilität im Unternehmen zu steigern. In diesem Vortrag wird die aktuelle Debatte um Unternehmensorganisation fortgeführt und der Frage nachgegangen, ob Agilität eine Grundvoraussetzung oder eine Folge des digitalen Transformation ist. Hierzu werden neben einer Literaturanalyse auch die Ergebnisse von zwei Gruppendiskussionen mit Vorständen und Geschäftsführern von KMU und Konzernen vorgestellt. Die diskutierten Pilotprojekte der Teilnehmer zeigen, dass für die Teilnehmer Agilität eine Grundvoraussetzung für die Digitalisierung ist. Um dies zu erreichen, empfehlen die Teilnehmer die Lockerung von Rahmenbedingungen, höhere Autonomie in der Aufgabenerledigung, Wahlfreiheit durch verschiedene Bereiche an Agilität und direkten Kundenkontakt in Unternehmen.


Dominic Lindner, FAU Erlangen-NürnbergMSc. Dominic Lindner ist externer Doktorand am Institut für Wirtschaftsinformatik, IT-Management (WI3) der Universität Erlangen-Nürnberg und Associate Manager bei noris network in Nürnberg. Sein Forschungsschwerpunkt ist Führung, Organisation und Arbeit in KMU im Kontext des digitalen Wandels. Neben diesen Tätigkeiten bloggt Dominic Lindner unter https://agile-unternehmen.de über diese Themen.

Your skills are so soft - Agiles Mindset statt Methodenzwang

Referent: Steffen Hartmann, Mayflower GmbH

Tag und Uhrzeit: 20. März 2019, 10:45 - 11:30 Uhr

Level: Einsteiger

Abstract: In der agilen Welt findet immer mehr ein Wandel statt, agile Methoden und Vorgehen sind schnell eingeführt und gehören zum guten Ton in jedem modernen Unternehmen oder Konzern. Schnell kommt die Resignation, agile heilt nicht alle Wunden sondern schafft neue. Warum ist das so? Warum brauchen wir eine agiles Mindset und keine Methoden?

In diesem Vortrag liegt der Fokus auf den Soft Skills des agilen Mindset. Nach dem Motto „Agile fängt im Kopf an“ soll dieser Vortrag zeigen welche Fähigkeiten man als agiler Coach oder Leader mitbringen und schärfen sollte um agiles Arbeiten wirklich leben zu können und nicht nur ein Gefangener des aktuellen Methodenzwangs zu sein.


Steffen Hartmann, Mayflower GmbHSteffen Hartmann betreut als Product Owner oder Scrum Master gemeinsam mit seinem agilen Team anspruchsvolle Kundenprojekte für die Mayflower GmbH. Seine über zehn Jahre bereits auf Kundenseite gereifte Erfahrung fließt heute in die Entwicklung und Ausgestaltung großer E-Commerce-Environments – dazu steht Steffen nicht nur intern, sondern auch auf Konferenzen und Workshops als Speaker und Trainer zur Verfügung und setzt seine individuellen Schwerpunkte auf die Themen User Experience, Mobile und Teamkommunikation.

Was wollt ihr eigentlich? Wir sind doch agil ! (eingemauert?)

Referenten: Peter Schnell, Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe GmbH und Kurt Jäger, KEGON AG

Tag und Uhrzeit: 20. März 2019, 10:45 - 11:30 Uhr

Level: Einsteiger

Abstract: Bei ganz vielen Firmen ist die (erste) agile Transition schon ein paar Jahre her. Es gibt eine Reihe von Teams oder Abteilungen, die erfolgreich agil arbeiten, manche agile Transition hat die ganze Firma erfasst.
Die ersten Erfolge sind sichtbar, die Learnings und Stolpersteine haben wir scheinbar hinter uns gelassen. Wir sonnen uns im Erfolg. Die Kollegen werden sicherer mit den Methodiken, das tägliche Stand-up und das Refinement gehören genauso zur Firma wie die Scrum Master und Product Owner (PO), die es bereits seit ein paar Jahren gibt.
Alles gut, oder?
Und doch beschleicht einen das Gefühl, dass es besser sein könnte. Mäkelt hier bloß jemand auf hohem Niveau, der den agilen Teams die Erfolge nicht gönnt?
Was ist Ihre Meinung dazu? Vermutlich differiert die je nach Rolle – wir erwarten spannende Diskussionen!
Oder kennen Sie das? Die Welt ist rauer geworden. Es ist noch mehr Flexibilität gefragt, das Backlog wächst und wächst mit den vielen Anforderungen, die der geänderte Markt immer schneller fordert. Mitbewerber entwickeln scheinbar schneller und auch die Erwartungshaltung an die agilen Teams wächst. Das muss doch jetzt alles viel einfacher gehen … Einfachheit wächst nur linear, Komplexität ist nicht linear. Ist Komplexität die Inversion von Einfachheit? Wir gehen der Sache auf den Grund.
Und dann stellt man fest, dass es sich die Teams teilweise in einer agilen Komfortzone bequem gemacht haben. Wenig reflektiert, mit wenig Mut zu Neuem, mit ganz vielen Prozessen, die zeigen, wie agil man ist, aber in Wirklichkeit stellen sie nur eine Schutzmauer dar, damit sich nur noch möglichst wenig verändert.
Das sind unsere Erfahrungen, von denen wir in dieser Stunde berichten wollen. Wir möchten provozieren und zur Diskussion anregen und gemeinsam mit Ihnen in diesem Vortrag erarbeiten, ob wir nur alleine dieses Gefühl der agilen Komfortzone haben und vielleicht unseren Teams Unrecht tun.
Wer ist in der Komfortzone - nur die Teams? Nein, wir haben auch POs beobachtet, die sagen, „das haben wir schon immer so gemacht, weiß auch nicht, warum das nicht funktioniert …“ und Scrum Master, die keine wirkliche Macht hatten, Veränderungen auch umzusetzen, und die vom Team nicht akzeptiert wurden. Beispiele haben wir viele …
Oder haben Sie die gleichen oder ähnliche Erfahrungen gemacht?
Das wollen wir mit Ihnen in kleinen Gruppen diskutieren und erarbeiten, wie wir damit umgehen. Wir werden unsere Erfahrungen und Antworten darstellen und möchten gerne aus Ihren Erfahrungen lernen, sodass wir am Ende ein gemeinsames Bild haben.
Agilität funktioniert (bei uns) nicht? Nein, wir sind davon überzeugt, dass der agile Weg der richtige ist! Wir wollen mit Ihnen gemeinsam überlegen, wie wir den agilen Weg auch bei schwierigem Gelände sicher gehen können, und wollen gemeinsam aus den Erfahrungen lernen, um besser zu werden!
Bei einer größeren Teilnehmerzahl werden wir die Diskussionen gemeinsam im Online-Tool Mentimeter erfassen, sodass allen Teilnehmern schon während des Vortrags das Feedback aller Diskussionsgruppen zur Verfügung steht und wir im Vortrag direkt auf die Rückmeldungen eingehen können.
Bei einer kleineren Teilnehmerzahl werden wir ganz klassisch mit Flipcharts und Post-Its arbeiten.


Peter Schnell, Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe GmbHPeter Schnell ist Dipl. Informatiker und seit 1994 in der IT-Branche tätig. Sein beruflicher Werdegang führte ihn von der IT-Projektleitung einer Versicherung über das Beratungs- und Trainingsgeschäft in die Leitung eines IT-Bereiches. Seine Schwerpunkte sind das Projektmanagement von klassischen und agilen Projekten im Banken- und Versicherungsbereich, agiles Coaching, Interims-und Personalmanagement. Er hat seine langjährige Erfahrung in eine Vielzahl von Vorträgen und Publikationen eingebracht.

Kurt Jäger arbeitet seit 40 Jahren als Software-Engineer in unterschiedlichen Software-Produkthäusern. Mehr als 10 Jahre als Entwickler, Architekt, Projektleiter, Teamleiter und Produkt-Manager bei der Software AG. Als Geschäftsfeldleiter und agiler Coach half er Kunden der andrena objects AG, agil zu werden. Seit 2013 ist er agiler Managementberater und Partner der KEGON AG. Er ist zertifizierter Scrum Master und Programm-Consultant für das Scaled Agile Framework und seit 2018 zertifizierter SAFe 4.0 Release Train Engineer (RTE).

Sketchnotes: Basics

Referentin: Juliane Pilster, TRUMPF Werkzeugmaschinen GmbH + Co. KG

Tag und Uhrzeit: 20. März 2019, 10:45 - 12:25 Uhr

Level: Einsteiger

Abstract: Viele Menschen träumen davon, sich mit der Hilfe von Bildern ausdrücken zu können. Sketchnotes sind ein einfaches Mittel, um genau das zu schaffen. Gleichzeitig sind sie eine großartige Möglichkeit, um Flipcharts ansprechend zu gestalten oder Inhalte von Konferenzvorträgen festzuhalten.

Im Workshop lernen die Teilnehmer die Grundlagen des Sketchnotings kennen. Dazu gehören unter anderem Schrift, Container, Rahmen, Schatten, Farben sowie wesentliche Formen und UVO-Figuren. Wir machen gemeinsam die ersten Schritte und dann heißt es üben, üben, üben.

Die Teilnehmer erhalten ein professionelles Stifte-Set.


Juliane Pilster, TRUMPF Werkzeugmaschinen GmbH + Co. KGJuliane wurde in Celle geboren und studierte Wirtschaftsingenieurwesen (Elektrotechnik) an der TU Chemnitz. Es folgten Fach- und Führungspositionen bei der SCHOTT AG sowie beim Netzbetreiber der EnBW AG im Vorstandsbereich Technik, bevor sie im Jahr 2012 zur damaligen Voith Industrial Services - heute Leadec - wechselte. Dort war sie zuletzt drei Jahre für den Bereich Global Operations Excellence verantwortlich. Seit Januar 2018 ist Juliane als Agile Coach für die TRUMPF GmbH & Co. KG tätig. Außerdem ist sie als Workshop-Facilitator bei unterschiedlichen Unternehmen oder als Sketchnoterin auf Konferenzen unterwegs.

2 in 1 Transformation: Erst Agilisierung oder Digitalisierung...? Beides!

Referent: Sebastian Straube, dgroup (Part of Accenture Consulting)

Tag und Uhrzeit: 20. März 2019, 11:40 - 12:25 Uhr

Level: Einsteiger

Abstract: Fast jeder große Player durchläuft aktuell eine Transformation, sei es eine agile oder digitale oder beides gleichzeitig. Fragen hierbei sind:

Was gehe ich zuerst an... Agilisierung? Digitalisierung? Beides gleichzeitig?
Wo fange ich an... Management? Tools? Teams? Vision? (...)
Wie durchlaufe ich diese Transformation... Frameworks? Methoden? (...)

Bei vielen unserer Kunden sind wir immer noch mit Silos und / oder Silodenken konfrontiert. Agilisierung wird oftmals in der IT initialisiert, wohingegen Digitalisierung oft in den klassischen Business Units (Digital) Sales & Marketing konzipiert wird. Unternehmen, die beide Themen unabhängig von einander angehen, finden sich je nach Reihenfolge oft in folgender Situation wieder:

1) Die IT ist agilisiert, oft wurden Frameworks für SAFe (Scaled Agile Framework) oder LeSS (Large-Scale Scrum) eingeführt und die einzelnen Implementierungsteams auf Scrum oder Kanban umgestellt. Diese Teams stehen dann vor der Herausforderung, agile Produktentwicklung mit alten Legacy-Systemen und langen Releasezyklen anzuwenden. Was hier passiert, ist eine sogenannte "Künstliche Agilisierung", die Teams arbeiten zwar in Sprints, schätzen Story Points, und und und, setzen aber im Endeffekt nur langfristige Lastenhefte in z.B. Zwei-Wochen-Iterationen um.
2) Das Unternehmen startet mit einer digitalen Transformation. Hier werden langfristig alte Legacy-Systeme durch neue Services & Tools abgelöst, welche in kurzen Releasezyklen relativ einfach & schnell weiterentwickelt werden können. Methoden wie z.B., Continuous Integration & Continuous Deployment sind hier Standard. Auf der anderen Seite aber steht eine Wasserfall-organisierte IT Einheit, bei der Change Requests in Lastenhefte eingekippt werden müssen und einen mehrmonatigen Vorlauf- und Bearbeitungsprozess haben, die der digitalen Welt mit sich schnell ändernden Kundenwünschen nicht gerecht wird.

Wir sind der Überzeugung, dass agile und digitale Transformationen nur gemeinsam funktionieren.

Im Rahmen dieses Vortrags werden Herausforderungen und Best Practices aus vergangenen Projekten aufgezeigt. Es werden Frameworks und Methoden vorgestellt, wie ich gleichzeitig eine agile und digitale Transformation vorantreiben kann.


Sebastian Straube, dgroup (Part of Accenture Consulting)Sebastian Straube ist Digital Transformation Manager bei der dgroup (Accenture Consulting). Er ist leidenschaftlicher Agilist und Experte in den Bereichen digitale und agile Transformationen.

Retrospektiven - zu wichtig, um sie Amateuren zu überlassen

Referent: Reiner Kühn, 1&1

Tag und Uhrzeit: 20. März 2019, 11:40 - 12:25 Uhr

Level: Einsteiger

Abstract: Viele Teams scrummen, kanbanen oder haben ihren Weg gefunden, agil zu arbeiten. Nun steckt das wahre Potential in der kontinuierlichen Verbesserung.

Doch wie sehen in vielen Teams die Retrospektiven aus? Immer gleich, langweilig, schwerfällig. Das schlappe Ergebnis: wenige Effekte, fehlender Glaube in die selbstbestimmte Veränderung, Retro-Verdruss. In vielen Fällen sind es unzureichende Fähigkeiten des Moderators. In den gängigen Scrum Master Trainings wird und kann das Thema nicht umfassend geschult werden.

Und wie steht es mit den Teams? Woher wissen sie, was so eine Retro bezweckt und warum da so komische Spielchen gemachen werden? Auch hier ist man oft in einer Wüste. Es gibt viele gute Webseiten, die einen Retro-Moderator unterstützen können. Oft traut sich der Moderator nicht, mal etwas „Verrücktes“ auszuprobieren – auch dem Team geschuldet, dass sich wenig offen zeigt.

Wir haben bei 1&1 ein Retro-Moderatoren-Training aufgesetzt und schon rund 70 Moderatoren fortgebildet. Neben einem eintägigen Basismodul bieten wir 4 halbtägige Aufbaumodule an, zwischen denen jeder in seinen Retros üben kann und in denen wir reflektieren aber auch am methodischen Wissen weiterarbeiten.

Ebenso bieten wir Retro-Kurztrainings für Teams an, in denen sie in 90 Minuten erfahren, was hinter ihrem kontinuierlichen Verbesserungsprozess so alles steckt.

Dieser Vortrag stellt sowohl die Komponenten unserer Retro-Moderatoren-Ausbildung als auch die Komponenten des Team-Trainings vor.


Reiner Kühn, 1&1Reiner Kühn ist als Agile Coach, Trainer und Katalysator bei 1&1 tätig. In über fünf Jahren hat er viele Teams begleitet und ist ein geschätzter Austauschpartner nicht nur in agilen Methoden. Reiner ist Gründer und Mit-Organisator der Limited WIP Society Karlsruhe (Kanban User Group).

From bad beats to the right BEAT - Stolpersteine in agilen Transformationen

Referenten: Philipp Pichler und Andreas Mitter, BearingPoint Technology GmbH

Tag und Uhrzeit: 20. März 2019, 11:40 - 12:25 Uhr

Level: Fortgeschritten

Abstract: Agilität, digitaler Wandel, und Management 4.0 sind Schlagwörter, die aktuell in aller Munde sind. Daher nehmen agile Transformationen zunehmend große Relevanz für Unternehmen ein. Vielfach werden agile Transformationsprojekte mit großem Pomp und Getöse gestartet, führen jedoch manchmal nicht zum gewünschten Erfolg und daher erstickt großes Potential im Keim.

Das eine solche Transformation kein leichtes Unterfangen ist und nicht binnen kürzester Zeit abgeschlossen ist, steht außer Frage. Das es auch kein "One-size-fits-all" Lösungskonzept dafür gibt, ist aufgrund der Vielfältigkeit von Unternehmen und deren Mitarbeitern sowie der unterschiedlich herrschenden Kulturen ebenfalls klar.

Da wir als Agile Coaches nun bereits mehrere Jahre mit unterschiedlichsten Unternehmen zusammengearbeitet haben, konnten wir doch immer wieder ähnliche Symptome und Fehler feststellen. Auf Basis dieser Erfahrungen haben wir für uns einen eigenen Approach (den BearingPoint Agile Transformation Approach - kurz BEAT) entwickelt. Auch dieser soll nicht als Lösung für Alles verstanden werden. Er hilft uns jedoch typische Fehler in einer solchen Transformation zu vermeiden und dient als wesentliches Hilfswerk in unseren Coaching-Projekten.

Im Talk werden wir die Zuhörer auf die Top der uns immer wieder erfahrenen Fehler in einer solchen Transformation hinweisen und ihnen auf Basis unseres BEAT aufzeigen, wie diese potenziell vermieden werden können.

Um diese Top Fehler etwas besser zu verdeutlichen, hier ein kleiner Auszug:

- Vision und Ziele der agilen Transformation sind unklar, es gibt kein Buy-In aller Beteiligten
- Trennungsängste von der Macht und dem eigenen Einfluss einzelner Manager führt zum Blockieren der Transformation
- Eine agile Transformation wird von oben "verordnet" - der Working Staff hat keinerlei Gestaltungsmöglichkeiten und Mitspracherecht
- Agilität wird vom Management nur als Marketing-Gag zur besseren Darstellung des Unternehmens nach außen verwendet
- ...

Der Talk richtet sich sowohl an Neulinge für agile Transformation, als auch bereits an "alte Hasen" und soll helfen, neue Wege für zukünftige Transformationsschritte vorzuschlagen und eigene Schritte zu reflektieren, um nicht in gleiche Stolperfallen zu tappen, in die bereits andere Unternehmen getreten sind.


Philipp Pichler, BearingPoint Technology GmbHPhilipp Pichler unterstützt Menschen, Teams und Organisationen dabei sich zu verbessern und ihre gewohnten Strategien zu hinterfragen. Basierend auf jahrelanger Erfahrung in agilen & lean Methoden als Product Owner, Requirements Engineer, Quality Engineer sowie als Software Entwickler begleitet er sie während ihrer Reise. Dies bedeutet Unterstützung bei ihren ersten Schritten in einer agilen Arbeitswelt und Begleitung bis zu dem Punkt, an dem Agilität wirklich gelebt wird.

Andreas Mitter, BearingPoint Technology GmbHAndreas Mitter ist seit mehr als 12 Jahren in der Beratung und beschäftigt sich seit 2007 mit agilen Methoden. Dabei arbeitet er in unterschiedlichsten Rollen als Product Owner, Scrum Master und agiler Coach. Seit 2015 ist Andreas Mitter bei BearingPoint unternehmensweit für den Bereich Agile Advisory verantwortlich und begleitet mit seinem Team seit vielen Jahren verschiedene Unternehmen unterschiedlichster Branchen auf ihrem Weg zur agilen Organisation. Andreas Mitter ist Mitveranstalter der Agile Austria - einer der größten agilen Konferenz in Österreich sowie Mitorganisator der Vienna Scrum Meetup Gruppe mit dem Ziel eine Agile Community in Österreich zu etablieren.

Mit dem neuen Standard AgileDS auf der Reise zu agilen digitalen Services!

Referent: Dieter Strasser, Viable Projects GmbH

Tag und Uhrzeit: 20. März 2019, 13:30 - 14:15 Uhr

Level: Fortgeschritten

Abstract: Die öffentliche Verwaltung in UK gilt als ein weltweiter Vorreiter bei digitalen Behörden. Charakteristisch sind dabei das beharrliche Dranbleiben am Kundenbedarf (mit einer Balance zu den eigenen Auflagen), übliche Designprinzipien, Offenheit und Agilität.

Für die Umsetzung der komplexen Anforderungen wurde die Methode AgileDS® kreiert. Diese beinhaltet einen Lebenszyklus für die Entwicklung digitaler Services samt Standards und unterstützender Anleitung.

Die Grössenordnung und Komplexität digitaler Transformation im öffentlichen Bereich ist enorm. AgileDS® ist eine passende Antwort dazu.


Dieter Strasser, Viable Projects GmbHMore than 35 years in projects/programmes/portfolios/products, multiple accredited trainer & consultant & coach & facilitator, CMC, Agendashift Facilitator, author & reviewer, international ATO representant scheme-commitee

Vorbild Spotify - Herausforderungen einer Transformation

Referent: Christoph Schmiedinger, borisgloger consulting GmbH

Tag und Uhrzeit: 20. März 2019, 13:30 - 14:15 Uhr

Level: Fortgeschritten

Abstract: Das Spotify-Organisationsmodell erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Immer mehr Unternehmen bedienen sich dieser vermeintlichen Blaupause, um die Organisation neu auszurichten. Das Ziel: die Organisation zu einem vollständig agilen Unternehmen weiterzuentwickeln. Viel zu oft wird jedoch verdrängt, dass der Kontext von Spotify 2012 – als das Organisationsmodell erstmals öffentlich wurde – ein gänzlich anderer war, als jener der großen Organisationen im Jahr 2018. Auch werden die Ideen hinter dem Modell nicht konsequent umgesetzt, sondern mit Elementen des klassischen Organisationsaufbaus gemischt. Das Ergebnis ist nicht selten eine Organisation, welche die in sie gesetzten Erwartungen nicht gänzlich erfüllen kann. Dabei ist es durchaus sinnvoll, sich bei der eigenen Transformation von modernen Organisationsformen wie jener von Spotify inspirieren zu lassen. Wichtig ist aber, die Idee hinter den Konzepten zu verstehen und diese in den aktuellen eigenen Kontext einzupassen.

Christoph Schmiedinger spricht in seinem Vortrag über die Herausforderungen des Umstiegs auf Tribes, Squads, Chapter und Gilden. Über die Tatsache, dass im Zuge der Transformation das mittlere Management deutlich reduziert und der Change damit unweigerlich zu Widerstand führen wird. Über die kritische Entscheidung, wie der Führungsanspruch der Chapter Leads ausgestaltet wird und wer in Zukunft eigentlich das Performance Management und die Jahresgespräche innehat. Über die Herausforderung des Alignments und der Standardisierung über viele kleine autonome Teams in großen Organisationen hinweg. Und über die Frage, wie sich Support-Einheiten, die keine Produkt- und Lösungsverantwortung haben, aufstellen, um die agil arbeitenden Teams bestmöglich zu betreuen. Neben all diesen Aspekten stellen wir uns zudem die Frage, wohin sich Spotify letztendlich in den vergangenen Jahren entwickelt hat.
Freuen Sie sich auf eine lebendige Themenreise mit greifbaren Beispielen, die aus der Begleitung von agilen Vorreitern sowie gerade startenden Organisationen stammen.


Christoph Schmiedinger, borisgloger consulting GmbHChristoph Schmiedinger hat viele Jahre Erfahrung in der agilen Entwicklung von Produkten und Systemen. Seine erste Begegnung mit Scrum hatte Christoph Schmiedinger bei einem Hersteller von sicherheitskritischen Kommunikationslösungen als sein verantwortetes Team agil werden sollte. Parallel zu seiner Rolle als Product Owner hat Christoph Schmiedinger den ScrumMaster, sein Team und das Management maßgeblich unterstützt, um die Transition erfolgreich zu gestalten. Seit fünf Jahren ist Christoph Schmiedinger nun bei einem Beratungsunternehmen mit Fokus auf agile Methoden und deren Anwendung in Produktentwicklungen und ganzen Organisationen beschäftigt. Seine Schwerpunkte liegen dabei im Bereich Enterprise Agility, agile Transformationen, skalierte Projekte und sicherheitskritischen Produktentwicklungen.

Agil scheitern - aber erfolgreich!

Referent: Marco Jacob, ivv GmbH

Tag und Uhrzeit: 20. März 2019, 13:30 - 14:15 Uhr

Level: Einsteiger

Abstract: Die Einführung von agilen Vorgehensweisen und Mindsets ist ein steiniger Weg. Zunächst wird es vom Management verordnet: "Wir machen jetzt mit Scrum, dann wird alles schneller". Dann wird ein Teammitglied zum Scrum-Master gemacht und auf eine Fortbildung geschickt oder es wird ein externer Berater zur Einführung von Scrum eingekauft.

Der erste Versuch scheitert immer irgendwie:

- Das Team fragt sich, was diese neue Methode soll.
- Der Berater sagt, dass Scrum nicht nach Lehre angewendet wird.
- Dem Mananger geht es immer noch nicht schnell genug.
- Andere Teams sollen plötzlich auf Zuruf Schnittstellen liefern.

Ist Scheitern aber schlimm?

Ich nehme Sie mit auf einer Reise in die agile Praxis und zeige, was ein agiles Mindset bedeutet und wie man aus seinen Fehlern lernen kann.


Marco Jacob ist Softwareentwickler, Scrum Master und Agiler Berater bei der ivv GmbH. Er begleitet seit 6 Jahren agile Teams in unterschiedlichen agilen Vorgehensweisen und begleitet die agile Transformation der Firma. Seit 2007 leitet er das Projektleitertreffen
Hannover und ist seit 2009 Lead der PMI Local Group Hannover.

Digital Transformation Design

Referent: Armin Vakili, Accenture GmbH

Tag und Uhrzeit: 20. März 2019, 14:25 - 15:10 Uhr

Level: Fortgeschritten

Abstract: How we can help our clients to tackle challenges of the future and create digital business, by using a methodology mixup and engaging the right stakeholders.


Armin is Senior Manager at Accenture Digital in Munich and is leading the Digital Delivery Innovation Council with focus on Agile and DevOps innovation in D-A-CH.

He has deep experience as scrum master, agile coach, technical director and program manager and has worked for different agencies and clients such as frogDesign, BBH, RaySono, Designit, Lidl, IKEA, UniCredit, AUDI, Deutsche Telekom, E.ON, Daimler, Lufthansa, Jägermeister, Barclays Global Investors and many more bevor joining Accenture in 2016.

He is a agile leader with more than 15 years of digital agency work experience and has a strong track record of agile methodologies, leading and transforming teams in multi-channel, -speed and cross-division environments and has a strong track record in agile IT strategy, innovation management, B2B / B2C marketing platforms, customer experience, end2end & distributed delivery models, operating model and scaled digital transformation.

Armin studied computer science and marketing management in Munich. He is a certified Scrum Master, Agile Coach and SAFe Agilist.

practigile: praktikabel. pragmatisch. praxisnah

Referent: André Baldini, insendo GmbH

Tag und Uhrzeit: 20. März 2019, 14:25 - 15:10 Uhr

Level: Fortgeschritten

Abstract: Man nehme einen Kunden, der nach klassischem Wasserfall-Modell Projekte durchführt und füge ein verteiltes Projektteam aus 18 Nationen hinzu. Das Ganze wird mit Offshore, Nearshore und On-Site Partnern gemischt. Anschließend mit ein bisschen „Re-Use“, Best-Practice würzen. Nebenbei mehrere Datacenter konsolidieren um Synergien zu schaffen und dann noch alles agil entwickeln: Fertig ist die völlig neue digitale Bank, die in mehreren Ländern ausgerollt werden kann.
Wie so ein Vorhaben in einem Zeitraum von eineinhalb Jahren machbar ist, worauf zu achten ist, welches die wirklich wichtigen Säulen für die Umsetzung sind, wird im Rahmen dieses Vortrags vorgestellt. Sie erfahren, was practigile ausmacht. Welches Vorgehen ist bei der Einführung von „fail fast, often and quick“ zu beachten und was hat es mit dem „Commander Uhura Award“ auf sich.


André Baldini, insendo GmbHDipl. Inf. André Baldini, Geschäftsführer der insendo GmbH, hat sich in den letzten 20 Jahren in verschiedenen Projekten unterschiedlichster Branchen alle wichtigen Varianten des klassischen und agilen IT Projektmanagements angeeignet. Seit 11 Jahren fokussiert er sich auf internationale Projekte mit verteilten Teams. Als "Agile Workbench Manager" bei unterschiedlichen Kunden hat André Baldini agile Werte und Methoden vermittelt, Prozesse und Umgebungen für eine internationale Zusammenarbeit geschaffen und verteilte Teams geführt. André Baldini ist Gründer und Wegbereiter des practigile Frameworks.

Wie Agilität im Unternehmen zum Risiko werden kann - Und wie sie dennoch erfolgreich sein können

Referent: Reinhard Wagner, BearingPoint

Tag und Uhrzeit: 20. März 2019, 14:25 - 15:10 Uhr

Level: Experte

Abstract: Agile Methoden bringen in erster Linie Transparenz in Vorgehen und Projekte. Wie schon die Vertreter von Scrum.org und Scrum-Alliance sagen: "Frameworks machen nichts besser, sie machen nur Dinge sichtbar."

Dass diese Transparenz auch ein Problem sein kann, manche Projekte gefährdet, angestammte Projektleiter in Bedrängnis bringt und das Management vor neue Herausforderungen stellt, zeigt sich in so manchen Transformations-Vorhaben. Da ist dann politisches Geschick des Agile Coaches und/oder des Verantwortlichen der Agilen Transformation gefordert. Das bedingt - abseits der "altbekannten" Agilität - auch sehr viel Know-How der Beteiligten zu Themen wie Change Management, stakeholdergerechte Kommunikation, als auch viel Fingerspitzengefühl und politisches Agieren.

Anhand von drei ausgewählten Transformations-Vorhaben geht dieser Vortrag sowohl auf die herausforderndsten Themen zur agilen Organisation, und hier insbesondere zur Organisation "oberhalb" der Scrum Teams, als auch auf Erfahrungen, die wir betreffend Change Management gemacht haben, ein.

Jeder, der schon mal in einer solchen Transformation gesteckt hat, weiß, dass hier nicht immer alles rund läuft. Manche Stakeholder sind einem wohlgesonnen, manche hegen ein (gefühlt) permanentes Misstrauen. Manche sind voller Enthusiamus für die Agile Methodik, für manche wirkt das schon abschreckend.

Im Kern des Vortrags beschäftigen wir uns daher mit folgenden Themen:

- Welche waren die herausforderndsten Themen bei der Erarbeitung der agilen Organisationsstruktur des gesamten Unternehmens?
- Welche Fettnäpfchen lauern im Management und wie kann man versuchen, sie zu umgehen?
- Wie geht man mit zu tiefst misstrauischen Managern um, die Ängste haben, ihre Kontrolle an selbstorganisierte Teams zu verlieren?
- Wie wichtig ist das Thema Change Management, wo lauern die größten Gefahren, und wie kann man sie mitigieren?

Der Vortrag stellt den Menschen ins Zentrum, zeigt sowohl erfolgreiche Maßnahmen als auch "Epic Fails", wie wir das intern nennen.


Reinhard Wagner ist seit über 30 Jahren im IT Management aktiv. Seit knapp einem Jahrzehnt gilt sein Hauptinteresse der Agilität von Entwicklungsteams und ganzen Organisationen. Zahlreiche Zertifizierungen zu verschiedenen Frameworks unterstreichen diesen Fokus. Die ersten "agilen" Jahre standen zumeist im Zeichen von Scrum.
In den letzten Jahren gilt sein Interesse mehr und mehr den Chancen, die sich für Unternehmen aus ganzheitlicher Sicht ergeben: Wie sieht ein agiles Unternehmen aus? Und wir kommt ein "klassiches" Unternehmen ohne Beinbruch zur Agilität?

Schlüsselrolle Transition Team – Erfolgreich zur agilen Organisation

Referentin: Sabina Lammert, borisgloger consulting GmbH

Tag und Uhrzeit: 20. März 2019, 15:40 - 16:25 Uhr

Level: Fortgeschritten

Abstract: Die Entscheidung, ein Unternehmen zu einer agilen Organisation zu entwickeln und Scrum skaliert anzuwenden, bringt viele Chancen, aber auch einige Herausforderungen mit sich. Man kann die Erfolgsaussichten signifikant erhöhen, indem man sich an bewährten Konzepten orientiert.

Jede erfolgreiche agile Transformation steht und fällt mit dem Transition Team. In diesem Vortrag sehen wir uns an, welche Rolle das Transition Team auf dem Weg zur agilen Organisation spielt, welche Rahmenbedingungen es braucht, um etwas bewegen zu können und welche Fähigkeiten die Mitglieder dieses Teams haben sollten. Wir werden sehen, wie es Transition Teams trotz widriger Bedingungen geschafft haben, sich für die Transformation ihres Unternehmens optimal aufzustellen und damit die Basis und den Wegbegleiter für einen erfolgreichen Weg hin zur agilen Organisation zu bilden.

Aufbau:

- Was ist ein Transition Team?
- Warum die agile Transformation?
- Was macht ein Transition Team?
- Wer sind die Mitglieder eines Transition Teams und wie ermittelt man sie? (Transition Team Canvas)
- Wie arbeitet ein Transition Team?
- Wie lange besteht ein Transition Team?


Als Naturwissenschaftlerin liegt es Sabina Lammert im Blut, die Grenzen des Wissens immer weiter zu verschieben. Dazu brauchen der Einzelne und das Team Gestaltungsspielräume – unterschiedliche Aufgabenstellungen könne man daher ihrer Überzeugung nach nicht in ungeeignete Prozesse pressen. Erfahrungen bringt die Biochemikerin und Neurowissenschaftlerin sowohl aus klassischen als auch aus agilen Umgebungen mit: Das traditionelle Projektmanagement hat sie als Projektkoordinatorin in der Biotech-Industrie erlernt, der Wunsch nach neuen Denk- und Sichtweisen hat sie aber schließlich zu Scrum geführt. Seit April 2018 ist sie Beraterin bei borisgloger consulting und begleitet als Agile Coach nicht nur die Kernrollen Scrum Team, ScrumMaster und Product Owner, sondern auch übergeordnete Transition Teams in Transformationsprozessen.

Von 0 auf 40 Scrum Teams und wie es die agile Transformation beeinflusst

Referenten: Natalia Schwarz und Christian Rögels, REWE Digital GmbH

Tag und Uhrzeit: 20. März 2019, 15:40 - 16:25 Uhr

Level: Fortgeschritten

Abstract: Die Rewe Digital hat als agiles Start up gestartet und ist innerhalb kurzer Zeit sehr schnell gewachsen. Das dabei eine sinnvolle Skalierung notwendig ist, ist keine Frage, doch auch die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen und der damit einhergehende kulturelle Wandel birgt seine Herausforderungen.
All diese Herausforderungen sind auch wir angegangen und möchten nun unsere Erfahrungen mit all seinen Höhen und Tiefen teilen.


Natalia Schwarz war viele Jahre als Beraterin in Digitalisierungsprojekten unterwegs und hat vor einigen Jahren als Scrum Master den Einstieg in die agile Welt gewagt. Seit dem hat sie als Tribe Master und Coach einige Changes durchlebt und auch selber begleitet.

Christian Rögels, REWE Digital GmbHChristian Rögels ist seit einigen Jahren in der Unternehmensentwicklung und Inhouse-Beratung von Unternehmen der eCom-Welt zu Hause. Als Projektleiter und Vorstandsreferent hat er sowohl die strategische als auch operative Seite digitaler Transformation miterlebt und begleitet.

Point of no return - wann das Management in agilen Teams eingreifen muss

Referent: Dr. Stefan Barth, tarent solutions GmbH

Tag und Uhrzeit: 20. März 2019, 15:40 - 16:25 Uhr

Level: Fortgeschritten

Abstract: Wann ist der Punkt erreicht, wo das Management in dysfunktionale Teams eingreifen muss? Gibt es diesen überhaupt? Die These ist ja - denn trotz Retrospektiven und externem Coaching stellen sich Gegebenheiten ein, in denen Teamkonstellationen sich nicht wieder in einen produktiven Modus zurückführen lassen. Hier ist das mittlere Management gefragt - welches ja gerade im agilen Transformationsprozess auf Zurückhaltung und Respekt vor der Teameigenständigkeit geschult wurde. Demgegenüber steht im schlimmsten Fall ein Team, welches trotz Dysfunktionalität vor Selbstbewusstsein strotzt.
Unter solchen Rahmenbedingungen fällt es den Managementteam extrem schwer, den richtigen Zeitpunkt und die richtige Form des Eingriffs in die Arbeit und Organisation des Teams zu finden.
Der Vortrag leitet aus drei unterschiedlichen Szenarien des Scheiterns Indikationen dafür ab, welche Warnsignale das Management hellhörig werden lassen müssen und wie sich probate Handlungsoptionen in solchen Krisen ableiten lassen.


Dr. Stefan Barth, tarent solutions GmbHDr. Stefan Barth wurde 1971 in Köln geboren. Nach dem Studium von Physik und Astronomie schloss er 1999 seine Universitätszeit mit einer Promotion in Astronomie ab. Nach einem kurzen Ausflug in die Unternehmensberatung wirkte Stefan Barth Ende 2000 als Gründungsmitglied der celox GmbH, einem überregional agierenden ISP. Bis 2005 nahm er in der erweiterten Geschäftsführung die Rolle des Bereichsleiters für Geschäftsentwicklung und Consulting ein. Nach dem Verkauf der GmbH an die QSC AG entwickelte er sich bis 2007 zum Leiter der Business Unit Managed Services, Mitglied der Geschäftsleitung und Prokuristen des TecDAX-notierten Unternehmens. Ende 2009 verließ Stefan Barth die QSC AG und machte sich mit einer eigenen Beratungsgesellschaft selbstständig. Zunächst aus der Welt des klassischen Projektmanagements kommend erarbeitete er sich über verschiedenste Mandate Erfahrungen in agilen Transformationsprozessen und der Steuerung von agilen Organisationen. Seit 2013 ist Stefan Barth Geschäftsführer der tarent solutions GmbH, zuständig für die operativen Einheiten der Softwareentwicklungsgesellschaft.

Paul muss jetzt endlich mal mutiger werden - Risiken und Nebenwirkungen im Umgang mit Werten

Referenten: Jörg Jungermann und Susanne Mühlbauer

Tag und Uhrzeit: 20. März 2019, 16:35 - 17:20 Uhr

Level: Fortgeschritten

Abstract: Was machen wir nur mit unserem Paul. “Wenn er einfach nicht mutig sein will, muss er eben raus aus dem Team,” sagt Eva. “Ich steh nicht gern im Mittelpunkt, bin ich deswegen ein schlechtes Teammitglied?”, denkt Paul. Der erfolgreiche Einsatz von Scrum beruht darauf, dass alle Beteiligten kompetenter bei der Erfüllung dieser 5 Werte werden: Selbstverpflichtung, Mut, Fokus, Offenheit und Respekt, sagt der Scrum Guide. In unserem Vortrag berichten wir von zwei sehr unterschiedlichen Teammitgliedern: Eva, die Mutige und Paul, der Introvertierte, die so offensichtlich gar nicht gut miteinander klar kommen. Das könnte etwas mit deren eigenen Werten zu tun haben. Wittgenstein sagt, “Werte zeigen sich im Handeln, man kann über sie eigentlich nicht sprechen”. Wir eröffnen trotzdem das Gespräch über Werte und zeigen auf, wie sinnvolle Wertearbeit im Team und im Unternehmen aussehen kann: Reflektion zu eigenen Werten, Ideen zur Wertearbeit im Team, Wertequadrat und Perspektivwechsel, Risiken und Nebenwirkungen.


Jörg JungermannJörg Jungermann unterstützt Menschen, Teams und Organisationen auf ihrem Weg bei einer agilen Transformation. Als Agile Coach, Berater und Trainer orientiert er sich an den agilen Werten und Prinzipien und arbeitet pragmatisch und lösungsfokussiert. Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen in der Einführung und Anwendung von agilen Methoden (Scrum, Kanban) auf Team- und Organisationsebene. Dabei kommen ihm seine Erfahrungen aus dem systemischen Coaching, Softwareentwicklung, Requirements Engineering und des IT-Projektmanagements zugute. Neben seiner Beratertätigkeit führt er auch Seminare, Workshops und Schulungen in den Bereichen: Agile/Lean, Scrum, Kanban und agilem Requirements Engineering durch.

Susanne MühlbauerSusanne Mühlbauer ist selbständiger Agile Coach und systemischer Business Coach. Mit Leidenschaft und viel persönlichem Engagement arbeitet sie mit Menschen, Teams und Organisationen auf deren Weg zu mehr Agilität. Als unermüdliche Idealistin bringt sie Expertise und Freude an Veränderung, Führung, Erfolg, Sinn und Umdenken in ihre Arbeit ein. Pragmatische, zielorientierte und lösungsfokussierte Ansätze liegen ihr besonders am Herzen. Aus ihrer Zeit als Consultant, Scrum Master, Projektleiter, Business Analyst, Requirements Engineer und Führungskraft bringt sie langjährige und unterschiedlichste Erfahrungen aus dem Projektgeschäft, der Entwicklung komplexer Produkte/ Systeme und dem Umgang mit Menschen mit.

Alles BETA oder was? So funktioniert agile Transformation im deutschen Mittelstand

Referent: Dr. Ulrich Lohmann, scalamento

Tag und Uhrzeit: 20. März 2019, 16:35 - 17:20 Uhr

Level: Einsteiger

Abstract: Agile Transformation bringt Aufgaben mit sich, die mit den herkömmlichen Methoden des Change-Managements nicht in den Griff zu bekommen sind. Begreift man das Unternehmen als soziales Netzwerk, lässt sich besser entscheiden, wo zu handeln ist – und wovon man als Führungskraft besser die Finger lässt. Die erfolgreiche Transformation des mittelständischen Zuliefer-Unternehmens Allsafe GmbH bildet den roten Faden des Vortrags. Agile Transformation wurde hier in erster Linie als Kulturwandel begriffen. Methoden und Verfahren, etwa die Erarbeitung einer Prozesslandschaft oder ein lebendiger KVP, dienten und dienen diesem Ziel. Der Abschied von Hierarchien und die konsequente Kundenzentrierung sind aus dieser Perspektive nicht Ursache, sondern Folge einer Unternehmenskultur, die Werte und Haltung ins Zentrum stellt. Der Vortrag arbeitet heraus, unter welchen Bedingungen sich aus der kontrollierten Zerstörung bestehender Netzwerke neue, selbstorganisierte und flexible Netzwerke bilden konnten.


Ulrich Lohmann, scalamentoNach 15 Jahren als Führungskraft in global tätigen Pharmaunternehmen war der Biologe Dr. Ulrich Lohmann hierarchiemüde. Ab 2005 erprobte er mit seinem Bruder Detlef neue Wege der Selbstorganisation eines Unternehmens. Daraus entstanden die Bestseller "… und mittags geh ich heim" (2012) sowie "… und heute leg ich los" (2016). Auch das Buch "Musterbrecher“ (2013)" und der Film "Augenhöhe“ (2015) griffen die gelungene Transformation des Mittelständlers Allsafe GmbH & Co. KG auf. Die umgedrehte Pyramide ist dabei zum Symbol für Selbststeuerung und Anpassungsfähigkeit in einer hierarchiearmen, weitgehend durch die Mitarbeiter in Eigenverantwortung geführten Unternehmung avanciert. Seit 2018 verstärkt Ulrich Lohmann als Partner das Team von „Scalamento“ und bringt die Erfahrungen von werteorientierter Transformation für eigentümergeführte Unternehmen ein.

Konsens wird Euch ruinieren - Die dezentrale, missions-basierte Organisation

Referent: Bastian Wilhelms, sipgate GmbH

Tag und Uhrzeit: 20. März 2019, 16:35 - 17:20 Uhr

Level: Einsteiger

Abstract: Die meisten Organisationen legen zu viel Wert auf Konsens. Das macht sie langsam. Viele müssen erst lernen, die Koexistenz unterschiedlicher Konzepte und Meinungen innerhalb eines Unternehmens zu akzeptieren. Erst dann kann Agilität sich im gesamten Unternehmen durchsetzen und zum Beispiel als dezentrale, missionsbasierte Organisation enorme Potenziale freisetzen.

Management hat dann nichts mehr mit einer höheren Stufe auf der Karriereleiter zutun. Es ist ein völlig anderer Job mit ganz neuen Aufgaben und Anforderungen. Welche das sind, was gut funktioniert und welche Nachteile daraus resultieren, behandelt der Vortrag von Bastian Wilhelms am Beispiel seiner Erfahrungen beim Telekommunikations-Innovator sipgate.


Bastian Wilhelms, sipgate GmbHBastian Wilhelms ist seit 2003 bei sipgate und heute für die Bereiche Organisation und Portfolio verantwortlich. Bei sipgate hat Bastian den Wandel zu einer agilen, dezentralen und missionsbasierten Organisation maßgeblich gestaltet. Er ist Experte für die Fragestellung, wie man eine agile Kultur stärkt und gleichzeitig dafür sorgt, dass ein Unternehmen den heutigen unternehmerischen Anforderungen gerecht wird. Er teilt sein Wissen und seine Erfahrungen in Sachen Agile Methoden, Experimente, Innovation, Entscheidungsfindung und Management gerne mit anderen Organisationen.

Eine unternehmensweite agile Transformation mit Enterprise Kanban

Referent: Andreas Becker, COMPLEXcellence AG

Tag und Uhrzeit: 21. März 2019, 09:05 - 10:05 Uhr

Abstract: Am Anfang stand der Wunsch nach mehr Agilität im Unternehmern - warum auch immer.
Es startete mit einem Pilotprojekt, in dem man feststellte, dass Scrum unpassend war.
Es folgte Kanban mit nur einem Team, dann mit einem zweiten und dann mit vielen Teams.
Es gab technische und fachlichen Abhängigkeiten zwischen den Teams, sowie unterschiedliche Prioritäten.
Es schlossen sich große Produktentwicklungen mit mehr als 100 Personen an, die auch agil arbeiten wollten bzw. sollten.
Schließlich musste die Frage "Muss denn nun ALLES agil werden?" beantwortet werden.

In diesem Vortrag wird eine agile Transformation innerhalb eines gesamten Unternehmens mit Enterprise Kanban vorgestellt, die eine schnelle Reaktionsfähigkeit, einen passenden Umgang mit Komplexität, ein hohes Maß an Transparenz und die Lebendigkeit der agilen Prinzipien des Agilen Manifests gewährleistet.


Andreas Becker, COMPLEXcellence AGAndreas Becker ist Gründer von COMPLEXcellence und als Agile Coach, Trainer und Management-Berater für agile und digitale Transformationen tätig.
Seine Schwerpunkte liegen in der Skalierung von Agilität im Rahmen individueller agiler Prozesse im Sinne des Agilen Manifests, bei der Implementierung agiler Prinzipien und Techniken auf der Team-, Management- und Organisationsebene sowie im Überwinden von eingefahrenen Strukturen und Denkweisen.
Zu seinen praktischen Erfahrungen kann er entsprechende Zertifizierungen im Umfeld von Scrum, Kanban, Design Thinking, Large Scaled Scrum und dem Scaled Agile Framework sowie als Coach für systemische Organisationsentwicklung vorweisen.
Andreas Becker hat Informatik sowie Wirtschaftsingenieurwesen studiert und sein Werdegang führte ihn vom Software-Qualitätsmanagement über das klassische Requirements-Engineering zur agil-skalierten Produkt- und Organisationsentwicklung.
Neben seiner langjährigen Tätigkeit als Berater, freiberuflicher Coach und Hochschuldozent für agile Produktentwicklung hat er seine Erfahrungen in eine Vielzahl von Vorträgen und Workshops auf Konferenzen eingebracht.

Der Mensch in der Transformation

Referentin: Susanne Mühlbauer

Tag und Uhrzeit: 21. März 2019, 13:10 - 14:10 Uhr

Abstract: Wer transformiert hier eigentlich wen?

Für die Transformation von Organisationen gibt es im agilen Kontext Patterns, Frameworks oder Methoden. Sie zielen auf Organisationsstrukturen, Prozesse, Artefakte, Rollen und Verantwortlichkeiten ab. Zusätzlich fordern sie eine Änderung des Mindsets. Auch für diese Veränderung sollen Patterns den Rahmen schaffen. Soviel zur Transformation von Organisationen.

Und wir Menschen werden dabei einfach mit transformiert, so scheint es zumindest.
Warum sollten wir? Oder sind wir es, die sich schon in Transformation befinden und die Organisationen ziehen jetzt nach?

Susanne beschäftigt sich mit der Frage, was eine agile Transformation von bisherigen Organisationsveränderungen unterscheidet. Essentiell sind dabei die Fragen was wir Menschen von einer solchen Transformation haben könnten, was uns daran hindert und ob diese agile Transformation für uns überhaupt ein erstrebenswertes Ziel ist.


Susanne MühlbauerSusanne Mühlbauer ist selbständiger Agile Coach und systemischer Business Coach. Mit Leidenschaft und viel persönlichem Engagement arbeitet sie mit Menschen, Teams und Organisationen auf deren Weg zu mehr Agilität.
Als unermüdliche Idealistin bringt sie Expertise und Freude an Veränderung, Führung, Erfolg, Sinn und Umdenken in ihre Arbeit ein. Pragmatische, zielorientierte und lösungsfokussierte Ansätze liegen ihr besonders am Herzen.
Aus ihrer Zeit als Consultant, Scrum Master, Projektleiter, Business Analyst, Requirements Engineer und Führungskraft bringt sie langjährige und unterschiedlichste Erfahrungen aus dem Projektgeschäft, der Entwicklung komplexer Produkte/ Systeme und dem Umgang mit Menschen mit.

Wir sind Digital, aber warum malen wir an Wänden wie die Cavemen? Gemeinsames Verständnis und effiziente Lösungsfindungen durch Zusammenarbeit an der Wand

Referent: Sudan Jackson, REWE Digital GmbH

Tag und Uhrzeit: 21. März 2019, 15:20 - 16:20 Uhr

Abstract: Das massive Wachstum agiler Praktiken bedeutet, dass kollaborative Meetings in Unternehmen aller Branchen und Größen immer beliebter werden. Wir kommen weg von den Standard-Meetings mit einem Wortführer, einem Protokollanten, und vielen Menschen die um einen Tisch herumsitzen und wenig dazu beitragen. Der neue Weg ist es, raus aus dem Besprechungsstühlen zu kommen und sich gemeinsam an die Wand zu stellen, Stifte in die Hand zu nehmen, an gemeinsamen Bilder zusammen zu malen und auf diese Weise das Thema und einander besser verstehen.

Wir leben in einer digitalisierten Welt in der Innovationen an der Tagesordnung sind, und wo unsere Devices uns alle Informationen liefern die wir haben wollen - und das ohne Aufwand, ohne Wartezeit, und in einer Fülle die uns genug Auswahl bietet.

Das bedeutet, dass wir in der Arbeitswelt andere Wege gehen müssen als wir es traditionellerweise kennen.

Aber egal welche Methodik wir für die Zusammenarbeit in unseren Teams wählen, eines stellen wir fest: das Bedürfnis nach menschlicher Nähe! Wir arbeiten in agilen Umgebungen nicht nur „in der Kiste“, sondern viel mehr mit einander. REWE Digital: wir sind ein digitales Unternehmen, aber unsere Arbeit geschieht zum allergrößten Teil nicht im Rechner drin, sondern durch menschliche Interaktionen, und durch viel mehr Handgeschriebenes als man zunächst vermuten würde.

Wir arbeiten an Wänden zusammen, wir stehen in Gruppen herum, die alten Notizen und „Memos“ von früher haben wenig Wert. Dafür geben wir tausende von Euros jeden Monat für Sticky Notes und Eddings aus. Wir streichen unsere Wände mit Farbe die es uns erlaubt gemeinsam da drauf zu schreiben und unsere Strukturen, Vorgehen, Backlogs oder Kulturaspekte auszubreiten. Sind wir wie die Cavemen unterwegs? Schon möglich. Wie die alten Ägypter mit den Hieroglyphen? Auf jeden Fall. Hauptsache es trägt zum Informationsgewinn und zum gemeinsamen Verständnis bei.


Sudan Jackson, REWE Digital GmbHSudan Jackson ist Manager Organisational and Cultural Development im Bereich Technologie bei REWE Digital. Er hat über 20 Jahre Erfahrung als Personalentwickler, Projektmanager, IT-Berater und Business Coach - dabei hat er erfolgreiche Leadership-, Empowerment- und Talentmanagement-Programme konzipiert und umgesetzt. Ihm liegt viel daran (und es macht ihm großen Spaß), neue Wege zu entdecken diese Themen zu modernisieren.

Die Frage nach dem Warum - Transitionen mit Capability Modellen steuern

Referent: Jens Coldewey, improuv GmbH

Tag und Uhrzeit: 21. März 2019, 10:30 - 11:15 Uhr

Level: Fortgeschritten

Abstract: Warum wollen wir eigentlich Agile werden? Eine konsistente Antwort auf diese Frage durch die gesamte Organisation hilft, nicht nur als "die nächste Sau, die durch's Dorf getrieben wird" zu enden, sondern einen nachhaltigen Unternehmensumbau zu bewirken. Wir konzentrieren uns dabei auf die Frage "Was wollen wir können?" und nicht "Wie wollen wir arbeiten?" Aus der Erfahrung verschiedener großer Transitionen der letzten fünf Jahre zeigt der Vortrag, welche Auswirkung die veränderte Sichtweise hat, und wie man die Antwort auf diese Frage systematisch aus der Unternehmensstrategie und dem Status Quo ableiten kann. Insbesondere erlaubt der Ansatz, bereits existierende Stärken der Organisation zu identifizieren und auf auf ihnen aufzubauen, was die Akzeptanz der Transition stärken kann und ihr Risiko vermindern.


Jens Coldewey, improuv GmbHJens Coldewey ist Principal Consultant der improuv GmbH. Er beschäftigt sich seit 21 Jahren mit agilen Ansätzen und hat Transition in Unternehmen aller Größenordnung begleitet. Jens Coldewey ist u.a. Certified Scrum Trainer, Akkreditierter Kanban Trainer und Mitglied der "Supporting Agile Adoption" Arbeitsgruppe der Agile Alliance.

Kampf der Kulturen – So Können Agile Manager Überleben

Referent: Dominik Maximini, NovaTec Consulting GmbH

Tag und Uhrzeit: 21. März 2019, 10:30 - 11:15 Uhr

Level: Fortgeschritten

Abstract: Immer wieder schlagen Versuche fehl, agile Methoden in Unternehmen einzuführen. Mit jedem fehlgeschlagenen Versuch verlassen Führungskräfte das Unternehmen, die an einen agilen Mindset glauben und Agilität als den Weg sehen, wie im komplexen Umfeld agiert werden muss. Der Hauptgrund hierfür ist der „Kampf der Kulturen“ zwischen agilen Kulturelementen und der dominanten bestehenden Unternehmenskultur. Nun stellt sich eine Reihe von Fragen, zum Beispiel: „Was ist eine agile Kultur?“ und „Wie kann man diese managen?“. Dieser Vortrag beantwortet diese Fragen und erklärt was Führungskräfte tun können, um die Erfolgswahrscheinlichkeit des kulturellen Wandels hin zu mehr Agilität zu erhöhen. Eine Failure- und eine Success-Story stellen dabei einen Praxisbezug zum Unternehmensalltag her.


Dominik Maximini ist ein erfahrener Scrum Master, Agile Coach, Trainer und Autor. Außerdem verantwortet er den Geschäftsbereich "Agile Methoden" bei der NovaTec Consulting GmbH. Zusammen mit seinem Team verfolgt er dabei die Vision, eine glücklichere Arbeitswelt zu entdecken und zu schaffen. Er ist seit 2007 international in der agilen Welt unterwegs und an drei Tagen pro Woche vor Ort bei Kunden, um diese Vision mit Leben zu füllen. In der übrigen Zeit führt er sein Team und hilft dabei, die agile Transformation der NovaTec voranzutreiben.

Die Zukunft der Organisation von Innen heraus gestalten

Referent: Robert Gies, 123Agile

Tag und Uhrzeit: 21. März 2019, 10:30 - 11:15 Uhr

Level: Einsteiger

Abstract: Viele Veränderungsprojekte stoßen schnell auf Wiederstände und geraten dabei ins Stocken. Wie man diese Initiativen wiederbeleben kann und welche Rolle die Zukunftskonferenz dabei spielt erfahren Sie in diesem Vortrag. Über ein gemeinsam erarbeitetes Zukunftsbild mit Zukunftsvertrag wird die Grundlage für eine erfolgreiche Veränderung geschaffen. Ein Veränderungsvorhaben benötigt Mitgestalter und Influencer. In diesem Vortrag wird an Beispielen erläutert wie das in der Praxis umgesetzt werden kann.


Robert Gies, 123AgileRobert Gies bringt über 30 Jahre Erfahrung in der Software-Entwicklung mit und ist seit vielen Jahren im Aufbau und der Führung von agilen Entwickler-Teams aktiv. In mehr als 150 nationalen und internationalen Projekten u.a. für Kunden wie Apple Inc., Nestlé, Procter&Gamble, Lufthansa, BASF, Daimler, BMW, Opel, Telekom, Shell, Red Bull konnte er wertvolle Projekterfahrung sammeln. 2001 entwickelte er eine Softwareplattform die bis heute Marktführer im Bereich Brand-/Markenmanagement ist und u.a. bei Apple in Cupertino USA für das weltweite Marketing eingesetzt wird.Als zertifizierter Scrum Master setzte er sich vor einigen Jahren das Ziel individuell optimierte agile Prozesse einzuführen. Während seiner Arbeit in mehreren großen Agenturen (u.a. Pixel Factory, BBDO, Peter Schmidt Group, Serviceplan, Cocomore AG) und Softwareherstellern (u.a. GFT, Dr. Wirth IT, iBrams GmbH, Shopgate GmbH) perfektionierte er kontinuierlich diese Vorgehensmodelle.Er arbeitete 8 Jahre lang mit Adobe USA zusammen, um als Technologiepartner mit Adobe Produktmanagern und Entwicklern Adobe Produkte zu verbessern. 2008 wurde er von Adobe mit dem Innovationspreis für eine besonders kreative Systemlösung ausgezeichnet. Einige seiner Ideen sind in die Adobe Creative Suite Produkte eingeflossen.

Seit 2013 ist er Management 3.0 zertifiziert und hat mehrere Veranstaltungen mit Jurgen Appelo (Gründer und Autor von Management 3.0) organisiert. Er ist aktiv in vielen agilen User Groups, renommierter Speaker auf Konferenzen und organisiert die Scrum User Group sowie die Management 3.0 Community in Frankfurt. Heute beschäftigt er sich neben der kontinuierlichen Verbesserung von Abläufen in der agilen Software Entwicklung auch mit der Optimierung von "Business Agility" Geschäftsprozessen auf Geschäftsführungsebene. Dazu gehört die Optimierung der gesamten Wertschöpfungskette und das Entwickeln von stabilen agilen Systemen.

Seine Mission ist es Unternehmen dabei zu helfen Denkweisen, Abläufe und Strukturen auf maximale Wertschöpfung & Zufriedenheit hin zu optimieren.

Mein Scrum, wie geht es dir?

Referenten: Kai Peter Bauer und Juliane Pilster, brainspire GbR

Tag und Uhrzeit: 21. März 2019, 11:25 - 12:10 Uhr

Level: Fortgeschritten

Abstract: Wie gut funktioniert eigentlich unser Scrum-Prozess? Und woran erkennen wir das? Tragen wir mit dem, was wir tun, zum Erfolg des Unternehmens bei und wie geht es eigentlich dem Scrum-Team? Mit diesen oder ähnlichen Fragen hat sich sicherlich jedes Scrum-Team schon einmal mehr oder weniger explizit auseinandergesetzt. Je stärker das Team in einem nicht-agilen Umfeld eingebettet ist, werden diese Fragen möglicherweise präsenter. Messbare Ergebnisse können dann helfen.
Konkret geht es also um den Gesundheitszustand unseres Scrum-Prozesses und um die Frage, wie wir diesen messen können, um weg vom Bauchgefühl hin zu konkreten Metriken zu kommen. Vom einfachen Aufgabenzählen bis zur Integration von Sprints in OKRs des Unternehmens tut sich hierbei ein breites Spektrum an Ansätzen auf, um einen Einblick in die drei Dimensionen Prozess, Wertbeitrag und Motivation zu erhalten.
Der Vortrag gibt auf der Basis vieler Beispiele einen Einblick in konkrete Lösungsvorschläge mit damit einhergehenden Herausforderungen und Stolpersteinen. Die Erfahrungswerte aus der Praxis stammen dabei sowohl aus Produkt- als auch aus Dienstleistungsumgebungen und zeigen, wie sich Metriken über mehrere Iterationen entwickeln lassen und warum diese Weiterentwicklung für den Erfolg der Metriken entscheidend ist.


Kai Bauer studierte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena Betriebswirtschaftslehre. Es folgten Stationen bei der LuK GmbH & Co.oHG im Bereich Einkauf und der MBtech Consulting GmbH als Berater mit dem Schwerpunkt Einkauf und Supply Chain Management. Mit dem Wechsel zur damaligen Voith Industrial Services - heute Leadec - wurden diese um verschiedene Stationen im Bereich Business Development ergänzt. Seit 2018 ist Herr Bauer für den Bereich Operations Excellence bei Leadec verantwortlich. Außerdem ist er als Workshop-Facilitator bei unterschiedlichen Unternehmen unterwegs.

Juliane Pilster wurde in Celle geboren und studierte Wirtschaftsingenieurwesen (Elektrotechnik) an der TU Chemnitz. Es folgten Fach- und Führungspositionen bei der SCHOTT AG sowie beim Netzbetreiber der EnBW AG im Vorstandsbereich Technik, bevor sie im Jahr 2012 zur damaligen Voith Industrial Services - heute Leadec - wechselte. Dort war sie zuletzt drei Jahre für den Bereich Operations Excellence verantwortlich. Seit Januar 2018 ist Frau Pilster als Agile Coach für die TRUMPF GmbH & Co. KG tätig. Außerdem ist sie als Workshop-Facilitator bei unterschiedlichen Unternehmen oder als Sketchnoterin auf Konferenzen unterwegs.

Leadership im agilen Kontext - Welche Fähigkeiten brauchen Führungskräfte für Unternehmen des 21. Jahrhunderts

Referenten: Andreas Mitter und Philipp Pichler, BearingPoint Technology GmbH

Tag und Uhrzeit: 21. März 2019, 11:25 - 12:10 Uhr

Level: Fortgeschritten

Abstract: Die Anpassung an moderne Arbeitsweisen verlangt von vielen Unternehmen eine grundlegende Veränderung. Dabei beschreiten viele Firmen die Transformation von einem traditionellen Organisationsmodell hin zu einem agilen Unternehmen. Dieser Paradigmenwechsel läutet eine neue Form des Arbeitens ein, welche Innovation, Zusammenarbeit und Wertschöpfung in einem beispiellosen Ausmaß ermöglicht.
Um eine agile Transformation erfolgreich zu gestalten und zu leiten, brauchen Führungskräfte neue Ansätze und Fähigkeiten.
In unserem Talk berichten wir aus unserem mehrjährigen Erfahrungsschatz von agilen Transformationen u.a. anhand von Praxisbeispielen, wie wir Führungskräfte geholfen haben, die richtigen Skills zu entwickeln und anzuwenden. Nur so können diese die Veränderung aktiv unterstützen und die Transformation zu einer Erfolgsstory machen.
Um agile Organisationen aufzubauen und zu leiten, müssen Führungskräfte aus unserer Sicht insbesondere 3 relevante neue Fähigkeiten aufbauen und intensivieren:

1) Skills zur Veränderung des eigenen Mindsets, der Verhaltensweisen und Denkweisen
2) Skills zur Zusammenstellung der richtigen cross-funktionalen Teams und Forcierung der Selbstorganisation ohne Micromanagement und kontinuierliche Approval-Workflows und Unterstützung der Teams auf neue Weise zu arbeiten
3) Skills um Agilität in das Design und die Kultur des gesamten Unternehmens zu tragen durch neues Organisationsdesign und Unterstützung der Teams zum Aufbau eines kundenorientierten Fokus

Wir wollen dabei in unserem Talk u.a. auf folgende Aspekte eingehen:

- Einleitend, warum braucht es eine Transformation zu einer agilen Organisationen im Allgemeinen
- Welches Mindset muss in Unternehmen vorherrschen, um eine agile Transformation zu ermöglichen
- Wie kann eine Transformation durchgeführt werden und welche Fähigkeiten müssen Manager mitbringen, um die Transformation zu ermöglichen und zu aktiv gestalten zu können
- Wie können diese Fähigkeiten ausgehend vom Senior Management auf andere Führungskräfte aufgebaut und gefördert werden

Der Talk richtet sich sowohl an Führungskräfte, die gerade eine Agile Transformation in ihren Unternehmen durchführen oder zukünftig planen, als auch an Mitarbeiter, die gerade Teil eines Transformations-Teams sind. Des Weiteren sind die Inhalte auch für agile Coaches interessant, die in ihrer Arbeit täglich anderen Unternehmen helfen, die Welt ein Stückchen agiler zu machen.


Andreas Mitter, BearingPoint Technology GmbHAndreas Mitter ist seit mehr als 12 Jahren in der Beratung und beschäftigt sich seit 2007 mit agilen Methoden. Dabei arbeitet er in unterschiedlichsten Rollen als Product Owner, Scrum Master und agiler Coach. Seit 2015 ist Andreas Mitter bei BearingPoint unternehmensweit für den Bereich Agile Advisory verantwortlich und begleitet mit seinem Team seit vielen Jahren verschiedene Unternehmen unterschiedlichster Branchen auf ihrem Weg zur agilen Organisation. Andreas Mitter ist Mitveranstalter der Agile Austria - einer der größten agilen Konferenz in Österreich sowie Mitorganisator der Vienna Scrum Meetup Gruppe mit dem Ziel eine Agile Community in Österreich zu etablieren.

Philipp Pichler, BearingPoint Technology GmbHPhilipp Pichler unterstützt Menschen, Teams und Organisationen dabei sich zu verbessern und ihre gewohnten Strategien zu hinterfragen. Basierend auf jahrelanger Erfahrung in agilen & lean Methoden als Product Owner, Requirements Engineer, Quality Engineer sowie als Software Entwickler begleitet er sie während ihrer Reise. Dies bedeutet Unterstützung bei ihren ersten Schritten in einer agilen Arbeitswelt und Begleitung bis zu dem Punkt, an dem Agilität wirklich gelebt wird.

Unsere Reise vom hierarchisch starren Org Chart zur kreis-basierten Netzwerkorganisation

Referenten: Philip von Bentivegni und Alexander Birke, Accenture

Tag und Uhrzeit: 21. März 2019, 11:25 - 12:10 Uhr

Level: Fortgeschritten

Abstract: „Eat your own dogfood“ gilt gerade auch für uns agile Coaches und Trainer. Beim Design der Struktur unserer agilen Unit haben wir uns das zu Herzen genommen. Wir haben Konzepte aus der Agilität, Holokratie und dem Pfirsichmodell von Nils Pfläging kombiniert. Als Ergebnis erhielten wir eine Struktur für unsere Einheit, die autark, in sich vollständig, hoch-flexibel und immer am Markt ausgerichtet ist.


Philip von Bentivegni, AccenturePhilipp von Bentivegni ist Trainer, Coach und Enthusiast für neue Arbeitsweisen über Organisationsleveln hinweg. Mit der Vorliebe des innovativen Flows durch den gesamten Produktentstehungszyklus hinweg nutzt er seit über neun Jahren lean-agile Methoden um holistisch Business Agility zu ermöglichen. Innerhalb von Accenture ist er Teil des Führungsteams von LivingAgility.

Alexander Birke ist Trainer, Coach und Konferenzsprecher für Agilität und Lean. Er leitet den Bereich LivingAgility innerhalb von Accenture und ist Lehrbeauftragter an der Universität Passau. Mit seinem theoretischen und praktischen Hintergrund in der IT lag sein Interesse schon immer auf Software-Entwicklungsmethoden und -prozessen. Seit knapp 10 Jahren fokussiert er sich vor allem auf Lean-Agile Methoden mit einem Schwerpunkt auf deren Anwendung in Großprojekten.

Allgemeinen Prinzipien zum Skalieren von Agilen Methoden: So meistern Sie Ihre Transition!

Referenten: Carsten Rasche und Ellen Thonfeld, borisgloger consulting GmbH

Tag und Uhrzeit: 21. März 2019, 14:25 - 15:10 Uhr

Level: Fortgeschritten

Abstract: SAFe®, Nexus™, LeSS, Spotify Model, Scrum@Scale, Team of Teams u. v. m.: Inzwischen gibt es unzählige Frameworks zum Skalieren von agilen Methoden für mehrere Teams. Sie lassen sich in einzelnen Organisationsbereichen oder der gesamten Organisation einsetzen.

Wenn Sie selbst eine größere Transformation begleiten, ist die initiale Frage: Welches Modell passt gut zu meiner Situation und zu meinem Umfeld? Die Ernüchterung, die sich schnell breitmacht: Vorgefertigte Blueprint-Lösungen bieten zwar viel Anregung, wie es aussehen könnte, werfen aber mindestens genauso viele Fragen und mögliche Probleme auf.

In diesem Vortrag sprechen Ellen Thonfeld und Carsten Rasche darüber, wie Sie das beste Vorgehen für Ihre Transition selbst erarbeiten können und welche allgemeinen Prinzipien Sie bei der Skalierung von agilen Methoden beachten sollten. Mit anschaulichen Praxisbeispielen und Erfahrungsberichten aus Projekten bei borisgloger consulting.


Seine ersten Erfahrungen mit userzentrierter Produktentwicklung, mit Scrum und Agile hat Carsten Rasche direkt im Silicon Valley gesammelt. Den Arbeitspsychologen fasziniert natürlich, wie sich die konsequente Ausrichtung an den Bedürfnissen der Kunden auf die interne Organisation eines Unternehmens aus-wirkt. Zukunftsweisende Themen wie Digital HR faszinieren ihn dabei genauso wie der Umgang mit Kommunikation und Konflikten in Veränderungsprozessen und die Gestaltung neuer Arbeitsformen.

Als ausgebildeter Mediator bringt Carsten Rasch die Fähigkeit ein, in angespannten und komplexen Situationen die Ruhe zu bewahren, nüchtern zu analysieren und dadurch größere Klarheit zu schaffen. Wichtig ist ihm dabei, offen und wertschätzend auf Menschen zuzugehen und eine tragfähige Vertrauensbasis zu schaffen.

Was ist für Ellen Thonfeld das Faszinierende an der Agilität? Es ist die Freiheit, in einem gegebenen Rahmen Neues zu schaffen; die Budgetvorgaben zu halten und trotzdem auf Veränderungen reagieren zu können. Dazu braucht es Offenheit, und genau die bringt die angehende Wirtschaftspädagogin mit. Als gute Kommunikatorin geht Ellen unbefangen auf Menschen zu und sieht jede Aufgabe als Bereicherung und Chance, bisher unbekannte Wege zu gehen und neue Möglichkeiten zu erschließen.

Mit ihrer schnellen Auffassungsgabe arbeitet sich Ellen Thonfeld schnell in neue Umgebungen ein, gleichzeitig hat sie viel Geduld beim Erklären von Scrum. Auch wenn sie mutig Neues ausprobiert, verliert sie dabei das Ziel nie aus den Augen.

Anstiftung zum Andersdenken

Referent: Markus Fuchs, Teamprove GmbH

Tag und Uhrzeit: 21. März 2019, 14:25 - 15:10 Uhr

Level: Fortgeschritten

Abstract: Agilität baut auf einem anderen Mindset auf, als wie wir es aus der tayloristischen Lehre bzw. dem traditionellen Management kennen. Dies begründet, warum viele agile Transformationen scheitern, wenn sie ohne das dazu passende Fundament und dessen Verständnis gestartet werden. Die Transformation startet also mit der Reflexion des eigenen Mindsets. Als Treiber und Unterstützer der agilen Transformation gilt dies in besonderem Maße für das Management.
Der Vortrag ist gesplittet in zwei Teile. Der erste Teil setzt sich kritisch mit dem eigenen Menschenbild auseinander. Anhand von Praxisbeispielen wird die besondere Bedeutung herausgestellt. Im zweiten Teil werden 5 Prinzipien aufgezeigt, nach denen das passende Fundament für die agile Transformation gestaltet werden kann. Eigene Erfahrungen und aus diesen abgeleitete Thesen runden den Vortrag ab und knüpfen den Bezug zum Unternehmensalltag.


Der berufliche Weg von Markus Fuchs ist eine konsequente Entwicklung vom Software-Ingenieur, Leiter des SW-Engineerings, persönlicher Weiterentwicklung zum Agile Leader und letztlich zum erfahrenen IT Berater und Agile Coach. Auf diesem Weg machte er zusätzliche Erfahrungen in der Ausübung der Rollen des Scrum Masters, sowie des Product Owners. Über seine Erlebnisse berichtet er regelmäßig als Speaker auf einschlägigen Konferenzen und in Führungskreisen. Er ist aktiver Teilnehmer in mehreren XING/Meetup Netzwerkgruppen (z.B. Management 3.0, intrinsify.me!, Agile Tuesday). Agilität, modernes Organisationsdesign und Unternehmenskultur sind seine Schwerpunkte.

Top Down - Bottom Up: Dazwischen gefangen

Referent: Mirko Scharping, Neofonie GmbH

Tag und Uhrzeit: 21. März 2019, 14:25 - 15:10 Uhr

Level: Fortgeschritten

Abstract: Welche Richtung ist bei einer Agilisierung die Richtige? Von Oben vorgeben, oder von unten Revolutionieren? Klar ist, dass beide Seiten an ihre Grenzen kommen, wenn sie die andere Seite nicht involvieren. Ich gehe auf die Grenzen und Merkwürdigkeiten ein, wenn man eine Seite außen vor lässt und versucht sie zu übergehen und welche Synergien freigesetzt werden, wenn alle am gleichen Ziel arbeiten.


Mirko Scharping, Neofonie GmbHMirko ist Agile Coach und Trainer bei Neofonie. Er begleitet und trainiert Unternehmen in Agilität und vermittelt die hierfür nötigen Werkzeuge und Methoden. Seine Liebe für agiles Arbeiten und Coaching kann man in seinen leidenschaftlichen Diskussionen und Workshops erleben. Für ihn ist das agile Arbeiten und die damit verbundene Art der Mitarbeiterführung in unseren heutigen Zeitalter und Branche unbedingt erforderlich, wenn man mündige und verantwortungsvolle Mitarbeiter haben möchte, die ihre Kreativität einbringen.

Die Agile Transformation durch ein Growth-Mindset fördern

Zur AnmeldungReferenten: Anette Hoffmann und Marc Andre Allers, Anna Hoffmann Consulting

Tag und Uhrzeit: 22. März 2019, 09:00 - 13:00 Uhr

Level: Einsteiger

Abstract: Die Unternehmenskultur ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg der digitalen Transformation: Eine Kultur, die Autonomie und Eigenverantwortung fordert und fördert, die sich mutig traut, anders zu denken und Neues auszuprobieren, und die die Fähigkeit entwickelt, neue Technologien zu nutzen, benötigt ein Growth-Mindset.

Durch gezielte Impulse aus den Bereichen Inspiration, Co-Kreativität, Agilität, Achtsamkeitspraxis und Wahrnehmungstraining fördern wir ein „Growth Mindset“. Darunter versteht man:
Outside the box denken, Selbstwirksamkeit, Flexibles Denken, Intrinsische Motivation, Bewusste Fokussierung auf kreative Lösungen, Reflexionsfähigkeit, Resilienz, Kompetenzorientierung, die Fähigkeit zur Selbstorganisation und ein differenziertes Kommunikationsvermögen.

Dafür machen wir abwechslungsreiche Übungen in kleinen Gruppen, bei denen es neben gemeinsamer Kreativität und Kollaboration in heterogenen, diversen Teams auch um haptisches Denken und die Fähigkeit zum Perspektivwechsel geht.
Woher kommt der Begriff Growth-Mindset?

Carol Dweck ist eine weltbekannte Psychologin, die an der Universität Stanford unterrichtet. Ihre Mindset- Theorie beschreibt zwei Denkweisen, die auf die Bereitschaft von Menschen, zu lernen und Neues auszuprobieren, sowohl in der Bildung als auch im Arbeitsprozess zutrifft:

1. „Fixed Mindset“ (starre Denkweise) – Menschen mit diesem Mindset glauben, dass grundlegende Eigenschaften wie Intelligenz und Talent feste Charakterzüge sind, die nicht entwickelt oder verändert werden können. Diejenigen mit einem „Fixed Mindset“ tendieren dazu, nur ungern Herausforderungen anzunehmen, bei denen das Risiko des Scheiterns besteht.
2. „Growth Mindset“ (veränderungsfähige Denkweise) – Menschen mit dieser Denkweise sind der Meinung, dass ihre grundlegenden Fähigkeiten durch Engagement, gute Strategien und Mentoring entwickelt, verändert und ausgebaut werden können.

Ein „Growth Mindset“ führt dazu, dass jemand gern lernt und aktiv neue Erfahrungen anstrebt, um persönliche und organisatorische Fortschritte zu ermöglichen.


Anette Hoffmann, Anna Hoffmann ConsultingAnette Hoffmann
Autorisierte Prozessberaterin für digitale Transformationsprozesse, Innovationsvorhaben und agile Arbeitsformen im Bundesprogramm „UnternehmensWert: Mensch PLUS“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales; Business Consultant für Unternehmerische Kompetenz in der BAFA Beraterbörse (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle); Neukonzeption, Hauptdozentin und Prüferin des Moduls „Methodenkompetenzen“ an der Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin; Consultant im Programm im Programm „Innovationen brauchen Mut“ des Landes Brandenburg; Neukonzeption, Hauptdozentin und Prüferin des deutschlandweiten IHK-Zertifikatskurs „Netzwerkkordinator für Fachkräftesicherung"; Gründung und Leitung der Meet-Up Gruppe "Growth-Mindset fördern" in Berlin mit über 120 Mitgliedern

Marc Andre Allers, Anna Hoffmann ConsultingMarc Andre Allers
Umweltwissenschaftler, Coach, Trainer für Achtsamkeit und Meditation, Co-Leitung der Meet-Up Gruppe "Growth-Mindset fördern" in Berlin mit über 120 Mitgliedern

Daily Scrum: Schaffen von Struktur und Transparenz in einem heterogen Projektumfeld.

Zur AnmeldungReferent: Sebastian Neumeyer, insendo GmbH

Tag und Uhrzeit: 22. März 2019, 09:00 - 13:00 Uhr

Level: Einsteiger

Abstract: Sebastian Neumeyer ist seit mehr als 10 Jahren Berater und Projektmanager in klassischen und agilen Projekten.

Vor einigen Jahren kam er als Projektleiter in ein heterogenes Team, welches an seinen Grenzen war. Geschäftskritische Anforderungen mussten asap umgesetzt werden, obwohl bereits andere Aufgaben parallel zu bewältigen waren. Es gab keinen Überblick über laufende Projekte, operative Tätigkeiten und deren Prioritäten. Das Team reagierte nur noch auf Eskalationen, was sich negativ auf die Stimmung und Motivation auswirkte.

Nachdem sich Herr Neumeyer einen Überblick verschafft hatte, etablierte er ein Vorgehen, wie das Team die anfallenden Tätigkeiten priorisieren und transparent darstellen kann. So entstand die Idee, ein Daily Scrum einzuführen, obwohl das Unternehmen nach rein klassischem Ansatz arbeitet. Dadurch erhielt das Team Überblick, strukturierte Abläufe und war dem Management gegenüber wieder auskunftsfähig. Herr Neumeyer konnte dieses Vorgehen in vielen "nicht-agilen" Projekten erfolgreich etablieren und freut sich seine Erfahrungen im Rahmen des angebotenen Workshops weiterzugeben.

Der Workshop richtet sich an Personen, die in ihrer täglichen Arbeit mit diesen Herausforderungen konfrontiert sind. Wir erarbeiten zusammen ein Vorgehen, wie ein Daily Scrum im Team eingeführt und akzeptiert wird. Herr Neumeyer zeigt seine bisherigen Erfahrungen bei der Durchführung auf und was es zu beachten gibt, um den gewünschten Erfolg auch langfristig zu erhalten.


Sebastian Neumeyer, insendo GmbHSebastian Neumeyer studierte Wirtschaftsinformatik (BA) und ERP-Systeme & Geschäftsprozessmanagement (MA) in Österreich mit Auslandsaufenthalten in Spanien sowie Tschechien. Seit 2008 ist er als externer Berater in den Rollen Projektmanager (klassisch & agil), Testmanager, Rolloutmanager und Tester bei verschiedenen Kunden in unterschiedlichen Branchen tätig. Unter Einsatz von agilen Aspekten versteht er sich als Brückenbauer zwischen Business und IT und unterstützt seine Kunden bei der Einführung neuer Prozesse von der Idee über die Entwicklung sowie Qualitätssicherung bis hin zur Wartung.

Enjoy the Change! - Macht und Interessen bei agilen Transformationen

Zur AnmeldungReferenten: Winald Kasch, OrgaNeo GmbH und Karina Laffrenzen, Hanseatic Bank GmbH & Co KG

Tag und Uhrzeit: 22. März 2019, 09:00 - 13:00 Uhr

Level: Fortgeschritten

Abstract: Alleine die Absicht einer agilen Transformation bringt unterschiedlichste Interessenlagen der Akteure einer Organisation auf den Schirm. Die einen wollen, so schnell es geht. Die anderen zögern noch. Die einen wissen genau, was zu tun ist, die anderen halten Agilität für die nächste Sau, die durchs Dorf getrieben wird. Die einen frohlocken mit den Aussichten auf Selbstorganisation und Flexibilität, den anderen graut vor Verantwortungslosigkeit und Anarchie. Am Ende geht es darum, eine Organisation leistungsfähiger zu machen. Nicht darum, alle Interessen zu befriedigen. Wie begegnet man diesen Spannungsfeldern, um eine erfolgreiche Veränderung durchzuführen? Das wollen wir in diesem Workshop erarbeiten.


Winald Kasch, ORGANEOWinald Kasch ist moderner Organisationsberater und Gründer von ORGANEO. Zusammen mit seinen Kollegen unterstützt er die Hanseatic Bank seit Anfang 2017 in deren Transformation.
Winald beschäftigt sich seit 2009 mit dem Thema „Lebendiges Unternehmen“, praktisch und theoretisch. Als Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens hat er mit seinen Kollegen einen Veränderungsprozess hin zu einem dynamikrobusten und agilen Unternehmen entworfen und begleitet. Im Vordergrund standen dabei eine hohe Autonomie und Selbstorganisation von Teams, die konsequente Orientierung an Kunden und der Wertschöpfung und ein Fokus auf den erfolgreichen Umgang mit Überraschungen und Werten. Das Unternehmen hat in diesem Zuge unterschiedliche Arbeitgeberprämierungen erhalten, „Hamburgs Beste Arbeitgeber“ und „Great Place to Work“. 2014 hat er ORGANEO ins Leben gerufen und begleitet seitdem mit seinen Kollegen Unternehmen bei agilen Organisationsvorhaben.

Karina Laffrenzen, Hanseatic BankKarina Laffrenzen ist Product Manager bei der Hanseatic Bank - eigentlich. Seit 2017 befasst sie sich umfassend mit den Themen 'agile Transformation' und 'Change'. Sie gehört von Beginn an zum Kernteam der Hanseatic Bank, welches den Wandel der Bank vordenkt und treibt. Karina ist somit tagtäglich und live dabei, wie sich ein Unternehmen Stück für Stück strukturell verändert, welche Herausforderungen und enormen Chancen für alle entstehen und wie diese gemeinsam bewältigt bzw. genutzt werden können.

Business Visualisierung - Seeing is believing

Zur AnmeldungReferenten: Christian Botta und Daniel Reinold, Visual Braindump - Botta/Reinold GbR

Tag und Uhrzeit: 22. März 2019, 09:00 - 13:00 Uhr

Level: Fortgeschritten

Abstract: Nach diesem intensiv-kreativen Workshop sind Sie in der Lage, mit Methoden wie Visual Storytelling, Canvas, visuelles Alphabet und Flipchart-Moderation ein Business-Bild zu zeichnen, das mehr als 1000 Worte spricht. Alle Teilnehmenden nehmen einen gedanklich gefüllten Methodenkoffer aus diesem Workshop mit. Zudem das Verständnis, in welchen Bereichen sie das visuelle Denken unterstützen kann.

Dieser Workshop richtet sich an Teamarbeiter, Führungskräfte und offene Kreative, die sich nicht weiter mit einer schwarz-weissen Bleiwüste abgeben möchten; die Lust haben, effizient in Teams zu arbeiten oder komplexe Themen in Gruppen lösen möchten.


Christian Botta, Visual Braindump - Botta/Reinold GbRChristian Botta war 15 Jahre als Projektmanager und Führungskraft in der IT beschäftigt. Im Jahre 2015 gründete er gemeinsam mit Daniel Reinold die Firma Visual Braindump, mit dem Ziel die Themen Visualisierung und Management näher zusammenzubringen. Mit Visual Braindump verheiratete er seine beiden Leidenschaften: Zeichnen und Projektmanagement. Heute ist er als Trainer, Coach und Speaker für Projektmanagement, Design Thinking und visuelles Denken unterwegs – sowohl in Präsenztrainings als auch in Video-Trainings bei LinkedIn. Ein weiteres Standbein ist die visuelle Begleitung von Veranstaltungen mit Hilfe von Graphic Facilitation bzw. Graphic Recording. Botta schreibt darüberhinaus regelmäßig auf dem Visual Braindump Blog und für das Projektmagazin und Capterra.

Daniel Reinold, Visual Braindump - Botta/Reinold GbRMit über 10 Jahren Erfahrung im Bereich der Projekt- und Teamleitung gründete Daniel Reinold 2015, gemeinsam mit Christian Botta, die Firma Visual Braindump. Visualisierung, Scrum und Design Thinking bilden den Kern seiner Arbeitsweise. Entrepreneurship ist sein Antrieb. So als Crypto Enthusiast, Blogger und Autor. In seinen Vorträgen, Seminaren und Coachings begeistert er seine Kunden damit, dass er komplexe Themen verständlich präsentiert und sofort umsetzbare Lösungsansätze vermittelt.

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